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Moshammer - NachrufUnd Gott antwortete dem
verzweifelten Hiob:
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Wie so manch verblüffend offenes Bekenntnis des Herrn Moshammers wurde anlässlich seines traurigen Todes uns offen dargelegt. Unter anderem, dass er in einem anderen Jahr geboren war als vermutet wurde, nämlich am 27. 9. 1940. Seine Sonne steht damit am Anfang im Sternzeichen Waage, also in der ersten Dekade. Leider wissen wir aber nicht seine Geburtszeit, aber kennen nun immerhin seine Planetenstellung.
Er äußerte
selbst in einem Interview, dass er niemals zu einem Kartenleger gehen
würde oder zu irgendwelchen Menschen, die ihn
beraten- wobei wir einmal die Astrologen einbeziehen wollen- er vertraue
auf seine innere Stimme, auf sich und seine Gebete, sagte er. Wer kann
da etwas dagegen haben? Keiner! Nur die Konsequenzen muss er dann für
derart kindliches Verhalten auch tragen, wie jeder, der sich über
solche Möglichkeiten seriöser astrologischer Beratung hinwegsetzt.
Vielleicht
wollte er auch nur nicht sein Geburtsjahr verraten und hat dann lieber
gesagt, es interessiere ihn derlei Dinge wie sein Horoskop
nicht. Schade, denn ein Astrologe hätte nach meiner Einschätzung
der Lage absolut Schlimmstes verhüten helfen können.
Wie sehr gefährdet er war, Opfer des Untergrundes, allgemein seiner Herkunft zu werden, diskriminiert und gepeinigt, zeigt allein schon die Stellung des schwarzen Mondes, genannt Lilith. In seinem Horoskop steht sie am gefährlichen sensitiven Schicksalspunkt, dem Drachschwanz. So verstehen wir, dass er seinen dunklen Punkt schon allein durch den Absturz seines Vaters in die Obdachlosigkeit überwinden lernen musste. Es war ihm großartige dank seiner Persönlichkeit gelungen, die eigne traurige Erfahrung in positives Handeln umzusetzen, was genau die Herausforderung der Lilith war. Er stand zu seiner missglückten Jugend und trat für die Obachtlosen beispielhaft und selbstbewusst ein. Man hätte meinen können, damit hat er Liliths Aufgabenstellung erfüllt. Aber er hatte zum Zeitpunkt seines Todes eine so gravierend gefährliche Konstellation, wo ihm all sein guter Wille, sich für die unschönen Seiten in unserer Wohlstandgesellschaft stark zu machen nichts nutze, denn er hatte noch eine weitere dunkel Seite in sich, wie wir dargelegt bekamen, die verdrängt wurde vor den Augen derer, die ihn lieben sollten. Verdrängungen sind absolut schädlich!
Sein Horoskop- soweit es offenkundig wurde- weist auf eine starke egozentrische Persönlichkeit hin. Vor allem seine Mond-Pluto-Konjunktion im Löwen auf sein Selbstdarstellungstalent, anders ausgedrückt, auf einem Divakomplex, wozu sich auch noch die Schönheitsgöttin Venus in gar nicht großem Abstand gesellt. Wer den Mond im Löwen stehen hat, fühlt sich als Königin bzw. König berufen. Nicht zu unterschätzen ist dabei, dass dieser Aspekt auch für Fürsorglichkeit steht, „Der Mutter der Nation-Aspekt“. Aber im Zusammenhang mit Pluto will man das Bad in der großen Menge, die große Bühne, wie aber auch die Hinwendung zu Abgestürzten, Verfolgten, Diskriminierten u.ä demonstrieren. Die Sozial-Politik wäre da ein großes Feld für ihn i n der Öffentlichkeit gewesen. Aber dabei hätte er Teamgeist haben müssen, aber er wollte Alleinherrscher sein.
Eine wichtige andere Konjunktion wurde ihm jetzt durch einen schlimmen Plutoaspekt zum Verhängnis und die Konstellation von Lilith-Saturn im Krebs, die seit dem Herbst 2004 bis Frühjahr 2005 höchst gefährlich ganz allgemein zu bewerten ist, die uns schon das Jahrhundertereignis in Fernost astrologisch gesehen einbrockte. Mosi hatte eine so auffällige Lilith, dass er unbedingt einkalkulieren musste, dass er persönlich stark davon betroffen sein musste. Dazu stand jetzt Pluto, der Gott der Unterwelt, auch der Herr des Todeszeichens Skorpion, zu seinem Mars und seinem Neptun ( 3. Dekade Jungfrau) im zerstörerischen Quadrat- Aspekt ( Pluto 3. Dekade Schütze). Ein ruinöser Aspekt schlimmster Art! Jeder Astrologe hätte ihn dringendst gewarnt jetzt keinerlei Gefahren einzugehen, weder geschäftlich, noch anderswo. Schade, dass er sich niemandem anvertraut hatte, der Durchblick hatte und dem er in dieser Zeit vertraut hätte.
In solch einem
Falle kann man nämlich hervorragend vorbeugen. Aber mit
Hinterhalt, auch Waffengewalt, Verleumdung, mit Pleiten Pech und
Pannen mancher Art mehr, hätte er zwar zu tun bekommen, aber
die Abwehrstrategie hätte
gestimmt und es wäre nichts an bleibendem Schaden wohlmöglich
geschehen. Schon bei Hiob hat Gott angemahnt, als er sich wegen der
unverdienten Schicksalsschläge
wie er meinte bei ihm beschwerte, indem er ihm antwortete:
„ warum hast Du nicht auf die Zeichen des
Himmels geschaut?“.
© 2005 Monika Piper-Albach
Bücher von Frau
Piper-Albach:
Im
Schatten der Venus
Der Astro Farbtest