Horoskopbeispiele > Kinderhoroskop Beispiel

Psychologisches
Kinderhoroskop

für

David

geboren am 23.10.2001
in Wien

Erstellt am 24.10.2001 durch

Das Horoskope-Paradies
www.HoroskopeParadies.de
email: siehe hier
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Andreas Rebmann
Am Osthaag 24, D - 74638 Waldenburg
Tel: 07942-942673


Eine
SolaNova-Auswertung
CosmoWorld GmbH - Texte von Anita Cortesi


Inhaltsverzeichnis

KINDER-HOROSKOP 3

PERSONENDATEN 3

ERKLÄRUNG ZUR KINDERANALYSE 4

WICHTIGE CHARAKTERZÜGE 6

DIE INNERE WELT DER GEFÜHLE 9

KOMMUNIKATION - DENKEN - LERNEN 11

SCHWIERIGKEITEN UND CHANCEN 13

DER WEG ZUR EIGENVERANTWORTUNG 14

BEREITSCHAFT FÜR NEUE ERFAHRUNGEN 16

ABSCHLIESSENDE BEMERKUNGEN 18


KINDER-HOROSKOP

Eine SolaNova-Auswertung von Andreas Rebmann, Schwäbisch Hall

PERSONENDATEN

Name: David
Erstellt am: 24.10.2001
Geb.-Datum: 23.10.2001 Geb.-Ort: Salzburg
Geb.-Zeit: 15:25:00 Breite: 50 40' 00" N
Geb.-Tag: Dienstag Länge: 08 03' 00" E
Zeit-Zone: -02h 00m E (=MET/S) Häuser: GOH/Koch

G E D I C H T

  Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,

Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft Ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,

Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,

Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,

das ihr nicht besuchen könnt,

nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht,

sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.

aus "Der Prophet" von Khalil Gibran,

Walter Verlag (erhältlich im Buchhandel)


ERKLÄRUNG ZUR KINDERANALYSE

Jeder Mensch ist eine Welt für sich. So wie sein Gesicht, so sind auch sein Denken und Fühlen, seine Vorstellungen, Wünsche und Träume einmalig. Jeder Mensch erlebt die Umwelt auf seine ganz spezielle Art. Sein Leben ist der Ausdruck seines Wesens. Auch Kinder sind unverwechselbare Persönlichkeiten, die ihren eigenen Weg suchen. Als Eltern können wir sie dabei unterstützen, aber wir können ihnen weder besonders steinige Wegstrecken ersparen, noch ihnen zeigen, welche Richtung sie einschlagen sollen. Was wir können, ist, sie mit all unserer Liebe begleiten, sie so annehmen, wie sie sind, und sie nicht nach unseren Vorstellungen formen wollen.

Die folgende Analyse ist ein bescheidener Versuch, die vielfältige innere Welt eines Kindes zu beschreiben, und richtet sich hauptsächlich an Eltern. Die verwendeten "Werkzeuge" sind Astrologie, Psychologie und moderne Computertechnik.

Dabei geht die Astrologie nicht davon aus, daß ein Kind bei seiner Geburt von den Sternen "geprägt" wird. Es scheint vielmehr ein Phänomen zu geben - C.G.Jung nannte es Synchronizität - wonach gleichzeitig an verschiedenen Orten Situationen mit demselben Symbolgehalt ablaufen. Das würde heißen: ein Kind mit einem bestimmten Charakter kommt zu einem ihm gemäßen Zeitpunkt mit einer zu ihm passenden Planetenkonstellation zur Welt.

Ein astrologisches Geburtsbild besteht aus Symbolen. In der folgenden Analyse wird versucht, diese Symbole in Sprache und konkrete Beispiele zu übersetzen. Um möglichst klar zu sein, sind die Beispiele manchmal eher deterministisch formuliert, und Sie müssen vielleicht dieses und jenes relativieren.

Die Aussagemöglichkeiten der Astrologie können an einem Beispiel erklärt werden. Ein Kind entwickelt im Laufe der Jahre verschiedene Persönlichkeitsteile wie Wille, Gefühle und Verstand.

Diese Teilpersönlichkeiten kann man sich als Schauspieler vorstellen, die miteinander das Bühnenstück "Leben" dieses Menschen spielen. Die Astrologie beschreibt die Schauspieler, ihre Qualitäten und Schwächen und ihre Beziehungen zueinander. Ueber das Stück, das der Regisseur daraus macht, kann die Astrologie nicht viel aussagen. Es entspricht dem freien Willen des Menschen.

Ein Kind lernt nun im Laufe seiner Entwicklung, selbst Regie zu führen über seine Schauspieler, das heißt sich seiner Qualitäten bewußt zu werden und diese aktiv einzusetzen. Als Eltern können Sie Ihrem Kind auf diesem Weg der Selbstfindung helfen, indem Sie ihm Möglichkeiten bieten, seine Schauspieler auf die Bühne zu bringen, auch wenn dies vielleicht Eigenschaften sind, die Sie persönlich nicht so hoch einschätzen. Wenn Ihr Kind auch diejenigen Seiten seines Wesens entfalten darf, die außerhalb Ihrer Zielvorstellungen liegen, kann es zu einem eigenständigen Menschen heranwachsen.

Die folgenden Seiten zeigen einerseits Themen auf, die Ihnen sehr vertraut sind, und andere, die Ihnen fremd vorkommen dürften. Daraus können Sie Unterschiede zwischen sich und Ihrem Kind klarer erkennen und vielleicht auch besser akzeptieren.

Sie werden beim Lesen vermutlich Widersprüche entdecken. Ein Beispiel: ein Abschnitt beschreibt das Bedürfnis nach einem ruhigen Zuhause, und in einem anderen Abschnitt steht, daß Ihr Kind Anregung und Abwechslung in der Familie sucht. Ein solcher Widerspruch ist sehr wohl möglich und bedeutet, daß das Kind die nicht ganz einfache Aufgabe hat, die beiden Gegensätze in sein Leben zu integrieren.

Es gibt grundsätzlich drei Entwicklungsschritte, wie ein Kind den Umgang mit einem Persönlichkeitsteil oder "Schauspieler" lernen kann. Hier eine kurze Erläuterung mit dem Beispiel "Wille":

- Passive Form: Das Kind sieht Willensstärke in anderen Menschen und erlebt Eltern und enge Bezugspersonen als willensstark.

- Aktive und nicht integrierte Form: Das Kind ist eigenwillig und versucht, seinen Willen um jeden Preis durchzusetzen.

- Aktive und integrierte Form: Das Kind setzt seinen Willen auf eine natürliche und gesunde Art ein.

Diese drei Beispiele können sich beliebig vermischen und auch im Laufe des Lebens verlagern. Das Geburtsbild weist darauf hin, welche Bereiche ein Kind wählen wird und welche Schwierigkeiten dabei auftauchen können. Die Umwelt und besonders das Elternhaus bestimmen weitgehend deren Ausmaß.

Nun noch kurz etwas zu den "Gefahren" einer Kinderanalyse: Diese Seiten sollen nicht Ihrem Kind eine Form überstülpen und aussagen, wie Ihr Kind zu sein hat. Ihr Kind ist viel mehr, als diese Analyse zu beschreiben vermag! Auch geht es nicht um die Frage, wer die "Schuld" für Probleme im Leben eines Kindes hat. Bis zu einem gewissen Maß braucht jedes Kind Schwierigkeiten, um daran wachsen zu können. So gesehen sind Probleme immer auch Entwicklungschancen.


WICHTIGE CHARAKTERZÜGE

In diesem Kapitel werden die wichtigsten Charakterzüge Ihres Sohnes aufgezeigt. Astrologisch geht es um Aszendent, Zeichen- oder Elementebetonung sowie auffällige Planetenstellungen.

Ein Hang zum Außergewöhnlichen

(AC in Wassermann) Der Aszendent beschreibt die Eigenschaften, mit denen ein Kind sich spontan zeigt. Dabei macht das Kind immer wieder die Erfahrung, daß sein Bezug zur Umwelt gut funktioniert, wenn es sich mit diesen Qualitäten zeigt. So legt es sich mit der Zeit eine bestens durchtrainierte Verhaltensweise zu, mit der es sich sicher und vertraut fühlt. Gleichzeitig wird es auch selber die Umwelt durch diese "Maske" oder "Brille" betrachten, das heißt, es filtert sozusagen die Qualitäten des Aszendenten aus der Vielfalt der Umwelteindrücke heraus und sieht diese verstärkt.

Mit Aszendent im Wassermann zeigt David mit großer Selbstverständlichkeit seine originelle und unkonventionelle Seite. Schon als kleines Baby macht er immer wieder die Erfahrung, daß er durch eigenwilliges Verhalten viel erreicht. So "übt" er sich in einem kindlichen Individualismus und entwickelt die für ihn selbstverständliche Haltung, ein eigenständiges und unabhängiges Wesen zu sein. Vermutlich hält David nicht viel auf konventionelles Rollenverhalten und schätzt es gar nicht, Dinge tun zu müssen, nur weil "man" es so tut.

Er dürfte sich früh von der Mutter lösen, denn er gehört zu den Kindern, die lieber die Welt entdecken als an Mutters Schürzenzipfel hängen. David sucht früh schon seinen eigenen Weg. Um dies zu können, braucht er viel Spielraum und Eltern, die ihn weder zu sehr umsorgen noch ihn einschränken.

Die Grenze zwischen einem gesunden Individualismus und arrogantem Verhalten ist schmal. Wenn Sie David vermitteln, daß er etwas Besonderes sei, so ist er sehr empfänglich dafür und kann leicht zu einem kleinen "Snob" werden. Geben Sie David den Freiraum, den er braucht, und verlangen sie von ihm, daß auch er anderen dieselben Privilegien zugesteht.

Anpassung an den Hintergrund

(** Neptun in Konjunktion zu AC) David ist sehr offen und sensibel für das Stimmungsklima in seiner Umgebung. Er kann nur unbeschwert und fröhlich sein, wenn um ihn herum alles in Ordnung ist. Mit einem untrüglichen Gespür reagiert er, wenn ein Familienmitglied traurig oder wütend ist. Auch wenn der andere seine Gemütsregungen nicht offensichtlich zeigt, übernimmt David die Stimmung, wie wenn es seine eigenen Gefühle wären, und verhält sich entsprechend aggressiv oder bedrückt.

Er ist voll Mitgefühl, und so ist man leicht geneigt, ihm Dinge zu erzählen, die ihn sehr belasten können. Er mag helfen wollen und in seinem Mitgefühl von anderen oft ausgenützt und überfordert werden.

David hat Mühe, sich dem Ansturm all der fremden Eindrücke zu wehren. Da er sehr beeinflußbar ist, muß er sich immer wieder zurückziehen, um sich selber zu spüren und ein stabiles Ich zu entwickeln.

David hat eine enorme Fähigkeit, sich seiner Umgebung anzupassen. Er nimmt die Atmosphäre auf und stellt sich darauf ein. So verfügt er bald schon über eine beachtliche Auswahl von "Rollen", die er je nach Umgebung an- und ablegen kann. Sein wahres Ich zu zeigen fällt ihm dagegen enorm schwer. So bleibt er oft unbeachtet, vergleichbar mit einem Tier, das die Farbe seines Hintergrundes angenommen hat und deshalb auch nicht gesehen wird. Wird er bedrängt und angegriffen, so zieht er sich gerne zurück, denn er kann sich nur schlecht wehren.

Um seine Sensibilität und Offenheit für alles ringsum positiv nutzen zu können, muß David unterscheiden lernen, was seine eigenen Gefühle und Wünsche sind und was von aussen an ihn herangetragen wird. Sie können ihm dabei helfen, wenn Sie hin und wieder nachfragen, ob David auch wirklich hinter dem steht, was er sagt oder tut. Ermuntern Sie ihn, selbst Farbe zu bekennen und den eigenen Willen zu zeigen.

Interessiert, aufgeweckt und kontaktfreudig

(LUFT-Element stark betont) Schon als kleines Kind liegt David nicht gern allein in der Wiege, sondern will dabei sein. Mit wachem Interesse verfolgt er alles, was um ihn herum läuft. Im Kleinkind- und Schulalter ist er ruhig und zufrieden, wenn es etwas Neues kennenzulernen gibt. Fasziniert und neugierig schaut er zu, wenn Sie etwas tun, das er nicht kennt.

Er beginnt früh zu sprechen und kann Sie mit seinen unermüdlichen Fragen ganz schön stressen. David will einfach alles wissen. Seine geistige Flexibilität zeigt sich auch im Spiel. So bevorzugt er Spielsachen, die immer wieder neu kombiniert werden können, oder erfindet auch selber Spiele. Solche kreative Beschäftigungen regen sein Denken an. Das Kombinieren und immer wieder neu Überlegen macht ihm Spaß. So kann er in den ersten paar Lebensjahren spielend lernen, seinen Verstand zu gebrauchen.

Auch im Schulalter ist David grundsätzlich offen für alles Neue. Durch seinen Wissensdurst läßt er sich leicht zum Lernen motivieren, läßt sich jedoch auch ohne weiteres ablenken. Da er für seine innere Gedankenwelt immer wieder neue Anregung sucht, dürfte er gerne Geschichten hören und sich im Schulalter vielleicht sogar zu einer "Leseratte" entwickeln. Es fällt ihm leicht, die Gedanken und Vorstellungen eines anderen nachzuvollziehen; und so mögen Bücher zu treuen Begleitern seiner Kindheit werden.

David will selbständig sein. Er ist kein Schmusekind, das sich gerne halten und kuscheln läßt. Beim Spielen mag er schnell einmal zu Ihnen kommen, Küßchen und Umarmung, und schon ist er wieder in seine Beschäftigung vertieft, wie wenn er sich nur schnell vergewissern wollte, ob Sie da sind und alles in Ordnung ist. Nicht nur bezüglich Zärtlichkeit, sondern ganz grundsätzlich sagt David, was er will. Geht etwas nicht nach seinem Kopf, so wehrt er sich mit lautem Protest und Argumenten, sagt Ihnen, wie gemein Sie sind und ähnliches. Ob im Streit oder bei bester Laune, David sucht immer wieder Kontakt und Gespräch und läßt sich durch sachliche Erklärungen gut lenken.

Da er seine Umwelt sehr mit dem Verstand zu erfassen sucht und dabei seine Gefühlsseite manchmal zu vergessen scheint, braucht er immer wieder Hinweise von den Eltern, daß das Leben nicht nur aus Sachlichkeit und abstrakter Logik besteht. Zeigen Sie ihm durch Ihr Vorbild, daß Tränen keine Schande sind und nehmen Sie seine emotionalen Bedürfnisse ernst, damit er lernt, zu seinen Gefühlen zu stehen und sie nicht mit Vernunftgründen zu überspielen.

Der intellektuelle Bereich hat zentrale Bedeutung

(Merkur ist stark gestellt) Für David sind Denken, Sprache und Wissen zentrale Lebensbereiche. Als Kleinkind dürfte er früh mit Sprechen beginnen und voll Neugierde den Kontakt zu seiner Umwelt suchen. Vermutlich fragt er mehr, als Ihnen manchmal lieb ist, und zeigt ein waches Interesse für die verschiedensten Bereiche. Er braucht immer wieder neue geistige Anregung, um seinen intellektuellen Fähigkeiten entwickeln zu können.


Autorität und Struktur sind wichtig

(Saturn ist stark gestellt) David möchte eine Autorität sein. Schon als kleines Kind bewundert er deshalb seinen Vater. Später kommen Lehrer und andere Autoritätspersonen dazu. Sofern David mit Autorität keine schlechten Erfahrungen machen muß, versucht er schon bald, "seinen Mann zu stellen". Er möchte etwas leisten und verfolgt seine Ziele mit Disziplin und Ausdauer. Schon früh steht er mit beiden Beinen auf dem Boden der Wirklichkeit und "vergißt" vielleicht manchmal das Träumen und Spielen. Sein ausgeprägtes Pflichtbewußtsein läßt ihn oft über sein Alter hinaus vernünftig und erwachsen erscheinen.

Ein Vater-Sohn-Konflikt

(** Sonne in Quadrat zu Mars) David bewundert seinen Vater. Früh schon versucht er ihm nachzueifern. Gelingt ihm dies nicht oder macht der Vater seinen Autoritätsanspruch geltend, so erlebt sich David schnell in einer Konkurrenzsituation. Vor allem in der Pubertät kann es zu erheblichen Spannungen zwischen Vater und Sohn, aber auch zwischen Lehrern oder anderen Autoritätspersonen und David kommen.

Diesen Konflikten auszuweichen und nachzugeben bringt wenig, weil die Spannung Teil seiner Persönlichkeit ist und nur gelöst werden kann, indem sich der Vater dem Seilziehen stellt und seine Überlegenheit nicht ausspielt. David braucht sehr viel Fairneß. Wenn er immer wieder erlebt, daß Kompromisse möglich sind und sich Vater und Sohn nicht unbedingt gegenseitig in den Haaren liegen müssen, so kann er mit der Zeit seine ständig Auseinandersetzung fordernde Energie auf andere Ziele lenken und zu einem willensstarken und tatkräftigen jungen Mann heranwachsen.

Eine tiefgründige Forschernatur

(Sonne in Skorpion) Mit zunehmendem Alter entwickelt David als sogenannter "Skorpion" immer mehr die Eigenschaften dieses Zeichens. So kommt im Laufe des Schulalters und vor allem während der Pubertät seine tiefgründige Seite zum Durchbruch. Sein forschendes Wesen möchte alles durchleuchten, wobei die dunkelsten Winkel den größten Reiz haben. Seine eigenen Karten zeigt er immer weniger. Stellen Sie zuviele Fragen, so reagiert er abweisend und verschlossen. Wenn er Ihnen im Pubertätsalter seine Geheimnisse anvertraut, so sollten Sie diese wie kostbare Schätze hüten und sehr darauf achten, daß Sie sein Vertrauen nicht mißbrauchen, denn das würde er Ihnen kaum verzeihen.

Mit dem Übergang vom Kind zum jungen Erwachsenen entfaltet sich ein leidenschaftlicher und beharrlicher Wesenszug. David kann sich an einer Idee oder einem Ziel geradezu verbeißen und sich mit einem außergewöhnlichen Engagement eingeben. So ist er gleichermaßen zu großen Leistungen wie zu einem unflexiblen Verbohrt-Sein fähig.


DIE INNERE WELT DER GEFÜHLE

Ein Kind lebt und reagiert zu einem großen Teil aus dem Gefühl heraus. Wille, Verstand, Tatkraft und vieles mehr entwickeln sich erst mit den Jahren. Die Fähigkeit, durch Weinen Gefühle auszudrücken, ist jedoch von Geburt an da, und schon nach wenigen Wochen lächelt das Baby, um sein Wohlbehagen kundzutun.

Dieses Kapitel über die Gefühlswelt ist also vor allem im Kleinkind- und Vorschulalter von zentraler Bedeutung. Es zeigt aufgrund der Mondstellung im Geburtsbild Ihres Sohnes auf, was er braucht, um sich wohl zu fühlen und wie er spontan "aus dem Bauch" auf die Umwelt reagiert. Vor allem als Kleinkind zeigt er die Mondeigenschaften stark. Im Laufe des Schulalters werden diese langsam von den in den anderen Kapiteln beschriebenen Qualitäten überlagert, wobei sie im spontanen und gefühlsmäßigen Bereich immer einen Teil seiner Persönlichkeit ausmachen werden.

Regeln im Alltag schaffen Wohlbefinden

(Mond in Steinbock) David hat ein ausgesprochenes Bedürfnis nach Beständigkeit und braucht ein geordnetes Umfeld, um sich wohl zu fühlen. Ein geregelter Tagesablauf mit festen Essens- und Schlafenszeiten gibt ihm Sicherheit. Vor allem als Kleinkind dürfte er auf Unterbrechungen vom gewohnten Rhythmus empfindlich reagieren. Um sich so richtig entspannen zu können, muß er die Gewißheit haben, daß alles um ihn herum im bekannten Rahmen verläuft.

Geborgenheit findet er in einer vertrauten Umgebung. Es geht ihm dabei nicht so sehr um eine harmonische und schöne Atmosphäre, als vielmehr darum, die Regeln zu kennen und zu wissen, daß die Mutter beispielsweise um elf Uhr in die Küche geht und das Mittagessen zubereitet und Freitags Wäsche bügelt. Solche äußeren Strukturen geben ihm Halt. Jeder Wechsel, vor allem, wenn er unvorbereitet kommt, verunsichert ihn. Er schätzt es nicht, immer wieder von einem anderen Babysitter betreut zu werden oder einmal hier und einmal dort zu schlafen. Auch möchte er sein Zimmer so behalten, wie es ist, möglichst ohne daß Möbel umgestellt oder andere Veränderungen vorgenommen werden.

David ist ein eher zurückhaltendes Kind. Er läßt sich nicht einfach von einem freundlichen Wort oder einem Schokoladenstengel einnehmen, sondern bleibt erst einmal in kühler Distanz. Sein Vertrauen muß verdient werden. So wirkt er zwar wenig spontan und kontaktfreudig, wählt sich jedoch seine Bezugspersonen früh schon selbst aus. Hat er einmal mit jemandem Freundschaft geschlossen, so läßt er ihn nicht so schnell wieder fallen.

Grundsätzlich reagiert David langsam und gründlich. Was er tut, hat "Hände und Füße". Er neigt dazu, ein eher ernstes Kind zu sein, das früh schon Verantwortung übernehmen und etwas leisten will. Deshalb ist es wichtig, daß Sie als Eltern David immer wieder zeigen, daß Sie ihn vorbehaltlos gern haben. Er hört es sehr gut, wenn Sie Bedingungen an Ihre Zuneigung knüpfen und ihm beispielsweise sagen, daß Sie ihn nur gern haben, wenn er dieses oder jenes tut. Solche Aussagen nimmt er ernst und bemüht sich, Ihren Wünschen nachzukommen. Da er bereits von sich aus zur Annahme neigt, daß Liebe und Leistung eng miteinander verknüpft sind, besteht leicht die Gefahr, daß David sich nur als liebenswert empfindet, wenn er etwas dafür leistet.

Zeigen Sie ihm deshalb immer wieder, daß Sie ihn einfach als David gern haben, unabhängig davon, was er gerade tut. Dies heißt nicht, daß Sie ihm alles durchlassen sollen, aber machen Sie Ihre Zuwendung nicht abhängig von seinem Gehorsam. Es ist für David wichtiger noch als für andere Kinder, die Sicherheit entwickeln zu können, um seiner selbst willen geliebt zu werden.

Nur so lernt er, seine Zurückhaltung zu überwinden. Er braucht eine warme Atmosphäre, um seine Gefühle zu zeigen und Nähe zuzulassen.

David schätzt klare Regeln. Er fühlt sich wohl, wenn er weiß, was von ihm erwartet wird. Strukturen geben ihm Sicherheit. Schon früh bemüht er sich auch selber darum. Indem Sie der Tüchtigkeit und dem Leistungswillen von David vertrauen und ihn vor allem im schulischen Bereich nicht noch zusätzlich anspornen, lernt er, Verantwortung zu übernehmen, ohne unter einen inneren oder äußeren Leistungsdruck zu geraten. David entwickelt von sich aus ein ausgeprägtes Pflichtgefühl, das nicht noch von der Umwelt verstärkt werden sollte. Er braucht ein Elternhaus, das ihn spielen und Kind sein läßt. Gerade weil David so vernünftig und fast altklug wirkt, könnte die Versuchung groß sein, ihm zuviel Verantwortung zu übertragen.


KOMMUNIKATION - DENKEN - LERNEN

Merkur symbolisiert den Bereich der Persönlichkeit eines Kindes, der mit Denken, Sprechen und Lernen in Zusammenhang steht. Die Stellung des Merkur in einem Geburtsbild gibt Aufschluß über die Denkweise des Betreffenden, über bevorzugte Interessen und Lernmethoden, sowie über sprachliche und rhetorische Fähigkeiten.

Flexibel und anpassungsfähig im Denken

(Merkur in Waage) David ist ein aufgeweckter Junge, der schon früh zu sprechen beginnt. Kaum kann er sich einigermaßen ausdrücken, so braucht er Zuhörer. Sprache ist für ihn ein Mittel, um Kontakte zu schaffen, Schwatzen und Zuhören also wichtige zwischenmenschliche Werkzeuge.

Vermutlich hört er gern Geschichten oder läßt sich etwas erklären. Abgesehen vom Inhalt gibt ihm dies auch die Bestätigung, daß die erzählende Person ihm wohl gesonnen ist.

David hat vielseitige Interessen, die jedoch immer bestimmte ästhetische Anforderungen erfüllen müssen. Wo er nicht etwas Schönes entdecken kann, ist sein Interesse nur gering. Auch Fluchen liegt ihm nicht unbedingt. Wenn er trotzdem hin und wieder entsprechende Ausdrücke in den Mund nimmt, so nicht, weil er dies toll findet, sondern weil andere Jungen auch so sprechen und er keinesfalls abseits stehen möchte.

In der Schule läßt sich David vor allem durch interessante Themen zum Lernen motivieren. Jugendbücher mögen treue Begleiter seiner Kindheit sein, ebenso Fachbücher für Kinder.

Im Gespräch sucht er das Gemeinsame und Verbindende. So fällt es ihm scher, Meinungsverschiedenheiten auszutragen und seinen eigenen Willen klar zu formulieren. Er ist ein Meister im Abwägen und redet oft des langen und breiten um den heißen Brei herum. Lieber paßt er sich an und spielt den Verständnisvollen, als daß er es riskiert, der "Böse" zu sein. Fordern Sie ihn deshalb bei jeder Gelegenheit auf, seine Anliegen auszusprechen.

Die Fähigkeit zu klaren und sachlichen Überlegungen

(***** Merkur in Trigon zu Saturn) Was David erzählt, hat "Hand und Fuß". Er sprudelt kaum einfach drauflos, sondern überlegt, was er sagt. Er stellt den Anspruch an sich und an andere, daß man auf das Gesagte bauen kann. Auch in der Schule ist er bestrebt, möglichst gute Leistungen zu erbringen. Aus dieser Motivation kann er mit Geduld und Ausdauer lernen und sich ein fundiertes Wissen aneignen.

Er denkt ernsthaft über vieles nach. Auch wenn er eher zurückhaltend ist, sollten Sie seine Fragen gründlich beantworten. Schon im Vorschulalter mag er sich für Fachwissen interessieren. Bücher über das Leben von Tieren, über Länder, Berufe oder andere "konkrete" Dinge dürften ihn sehr faszinieren.

Wissen ist Macht

(**** Merkur in Sextil zu Pluto) David geht davon aus, daß Sprache und Wissen Macht bedeuten. So reagiert er empfindlich auf Äußerungen wie: "Du bist noch zu klein, um das zu verstehen!" Auch Situationen, in denen er ausgelacht oder bloßgestellt wird, bestärken ihn in der Einstellung, daß Sprache und Wissen Maßstäbe für die eigene Stärke sind. Wird er von klein auf immer wieder zum Sprechen ermuntert, so bemüht er sich, seine Kommunikations- und Denkfähigkeiten zu einem ausgezeichneten Werkzeug zu verfeinern.

Da er sozusagen jedes von Ihnen geäußerte Wort auf eine Goldwaage legt und Stark und Schwach gegeneinander abwägt, macht er immer wieder die Erfahrung des Unterlegen-Seins. In einem guten Familienklima führt dies letztlich zu einer verstärkten Anstrengung, den Spieß umzudrehen und selber in die stärkere Position zu gelangen.

So mag er anderen Kindern bei den Schulaufgaben helfen oder ihnen Dinge erklären, sie zu etwas überreden oder nur die halbe Wahrheit erzählen. Immer ist es ein Versuch, die Macht von Wissen und von Sprache zu erproben.

Geben Sie David Gelegenheit, seine Stärke im Denken und in der Kommunikation zu messen und damit zu experimentieren. Frage- und Antwortspiele oder Denksportaufgaben, später auch eine Möglichkeit, das erworbene Wissen in der Schule oder einer Jugendorganisation weiterzugeben, unterstützen David in seinem Entwicklungsprozeß. Da er vor keinen Grenzen Halt macht, ist es wichtig, ihm zu zeigen, wann er in seinen Äußerungen verletzend und manipulierend wird oder sich zu übermäßigem Ehrgeiz oder Besserwisserei hinreißen läßt.

Er braucht das Vorbild von Eltern und Lehrern, um Wissen, Denken und Kommunikation nicht nur als Machtmittel einzusetzen, sondern als Werkzeuge für ein intensives und erfülltes Leben.


SCHWIERIGKEITEN UND CHANCEN

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Die Stärken sind uns als Geschenke mit in die Wiege gelegt worden, und wir nehmen sie als selbstverständlich hin und genießen sie. Die Schwächen sind gerade durch ihr Stören Anreiz zu Veränderungen. Wir stolpern so oft darüber, daß wir - vielleicht - unsere ganze Energie einsetzen, um die Schwäche in eine Stärke zu wandeln, die dann oft wirkungsvoller eingesetzt werden kann als ein angeborenes Talent, weil sie viel mehr "von Herzen kommt". Oder mit einem Zitat von Richard Bach, dem Autor der Möwe Jonathan: "Wir suchen Probleme, weil wir ihre Geschenke brauchen!"

So wie im Laufe der Kindheit die Fähigkeiten immer mehr zutage treten, so kristallisieren sich auch schwierigere Charaktereigenschaften heraus. Je nachdem, wie die Umwelt und insbesondere die Eltern darauf reagieren, lernt das Kind, seine Schwierigkeiten zu akzeptieren und daran zu wachsen oder aber sie zu verdrängen.

Im folgenden werden einige Charakterzüge Ihres Sohnes beschrieben, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einfach zu bewältigen sind, die aber gerade deshalb ein enormes Potential enthalten, das zur Entfaltung drängt.

Vom Gruppenmitglied zum Einzeldarsteller

(Wahrer Mkn. im 5. Haus) Vor allem in den ersten sieben Lebensjahren fühlt David sich in Gruppen ausgesprochen wohl. Freundschaften sind wichtig, und er ist in einem Kreis von "Gleichgesinnten" fast ebenso zuhause wie in der eigenen Familie. Dieses Gruppenumfeld ist ihm auf eine seltsame Art vertraut, auch wenn er dort keine ausgesprochen positiven Erfahrungen machen kann. Im Gegenteil erlebt er immer wieder Enttäuschungen von Kollegenkreisen. In einem lebenslangen Prozeß wird er sich immer wieder Situationen schaffen, die ihn aufzufordern scheinen, nun endlich aus der einengenden Interessengemeinschaft herauszutreten und seinen eigenen Weg zu gehen. So lernt er, nicht so sehr Teil eines Kollektives zu sein, sondern sich als eigenständiges Individuum auf der Lebensbühne darzustellen.


DER WEG ZUR EIGENVERANTWORTUNG

Um wachsen zu können, braucht ein Baby den Schutz und die Sicherheit der Mutter. Sein Rücken ist weich und biegsam, und es muß gestützt und gehalten werden. Doch schon bald hebt es den Kopf, sitzt, steht und läuft selber. Nach wenigen Jahren sind sein Rücken und seine Beine kräftig geworden, und es braucht die körperliche Unterstützung seiner Eltern nicht mehr.

Die psychische Entwicklung eines Kindes verläuft grundsätzlich ähnlich, wenn auch wesentlich langsamer. Ein Kleinkind beginnt sich von der Mutter zu lösen. Es beginnt, eigenen Willen zu entwickeln und einen eigenen Weg zu gehen. Im Laufe der Kindheit übernimmt es immer mehr die Verantwortung für sein Leben. Es setzt Strukturen und Ziele und baut vermehrt auf seine eigenen Fähigkeiten. So braucht es immer weniger den Halt der Eltern und steht schließlich als erwachsener Mensch auch im übertragenen Sinne auf eigenen Beinen.

Damit diese Entwicklung ungestört ihren Lauf nehmen kann, braucht ein Kind das Vorbild seiner Eltern, die ihm immer wieder vorleben, wie man sein Leben strukturiert und Verantwortung trägt, und die ihm auch die nötigen Übungsmöglichkeiten bieten.

Im Geburtsbild ist es der Saturn, der diesen Prozeß im körperlichen sowie im seelischen Bereich symbolisiert. Die Stellung des Saturn sagt aus, welche Lebensbereiche ein Kind für diesen Entwicklungsprozeß bevorzugt.

Sicherheit durch Geborgenheit

(Saturn im 4. Haus) David braucht ein warmes Familienklima und viel Geborgenheit, um sich sicher zu fühlen. Sein Bettchen ist für ihn nicht nur Schlafstätte, sondern ein kuscheliges Nest, in dem er sich wohl und geborgen fühlt. So schätzt er es gar nicht, in einem fremden Bett an einem ungewohnten Ort oder zu ungewohnter Zeit schlafen zu müssen. Zumindest seine Kuscheltiere oder Tüchlein sollten ihn überall hin begleiten und ihm auch in einem fremden Bett, beispielsweise in den Ferien, ein Stück Geborgenheit vermitteln.

David möchte sich in der Familie aufgehoben fühlen. Mehr als andere Kinder braucht er immer wieder die Bestätigung, daß Sie ihn gern haben und daß er auf Sie zählen kann. Ein trautes Zuhause ist eine wichtige Voraussetzung für seine Entwicklung. Auf eine unstabile Familiensituation reagiert er sehr verletzlich.

Fühlt er sich sicher und aufgehoben, so beginnt er schon früh, auch für andere zu sorgen. Beispielsweise wird sein Teddybär gefüttert und unter die warme Decke gesteckt. Mit zunehmendem Alter hütet er vielleicht jüngere Geschwister oder das Baby der Nachbarin, bringt der kranken Mutter Tee oder füttert und pflegt sein eigenes Haustier. Wenn er für andere sorgen kann, wächst sein Selbstvertrauen.

David kann ausgesprochen fürsorglich sein. Dabei stellt er sich selbst hohe Anforderungen bezüglich Zuverlässigkeit. Wird ihm ein kleines Kind oder ein Tier anvertraut, so nimmt er diese Aufgabe sehr ernst. Aus diesem Grund ist es wichtig, daß Sie ihn als Eltern nicht überfordern und ihm zuviele Verpflichtungen übergeben, ihn jedoch ermuntern, seinem Alter entsprechend Verantwortung für ein Tier, für Zimmerpflanzen, ein Stückchen Garten oder für jüngere Kinder zu übernehmen. David braucht kleine Aufgaben, in denen er seiner Fürsorglichkeit Ausdruck verleihen kann. Wenn er dabei immer wieder die Erfahrung macht, daß er fähig ist, für sein eigenes sowie für das Wohl anderer zu sorgen, so wächst sein Selbstbewußtsein und seine Sicherheit.


Beziehung bedeutet Sicherheit

(*** Venus in Trigon zu Saturn) David sucht in der Beziehung zu Eltern und anderen Erwachsenen vor allem Sicherheit. Freundschaften sind für ihn keine Eintagesangelegenheiten, im Gegenteil fühlt er sich Kameraden gegenüber verantwortlich und unterstützt sie nach Kräften. Mit großer Selbstverständlichkeit übernimmt er in Kinderfreundschaften eine fürsorglichen Rolle. Andererseits ist er neuen Bekanntschaften gegenüber eher zurückhaltend und fällt nicht gleich jedem um den Hals.

Auseinandersetzung mit der dunklen Seite des Lebens

(**** Saturn in Opposition zu Pluto) Alles Machtvolle übt auf David eine seltsame Faszination und gleichzeitig Angst aus. Er reagiert empfindlich auf Gesetze und Strukturen in der Familie und fühlt sich diesen schnell ausgeliefert. Autoritätspersonen lehnt er ab, vor allem dann, wenn der Betreffende seine Autorität nur aus seiner Stellung bezieht. Dies kann zu unliebsamen Erlebnissen mit Lehrern, Ärzten oder Polizei führen sowie zu Konflikten mit dem autoritäreren Elternteil.

Auch in Gruppen mag sich David manchmal ablehnend oder verschlossen verhalten und zu verstehen geben, daß er nicht einfach als dazugehörend gelten will.

Letztlich geht es David um die Erfahrung, daß Sicherheit nur im eigenen Inneren zu finden ist. Auch wenn er sich in Ihren Augen das Leben oft unnötig erschwert, so versucht er dadurch, seinem Bedürfnis nach mehr Tiefe gerecht zu werden. Dieses Verlangen kann sich auch in einem Interesse für Bereiche unter der Oberfläche im konkreten und übertragenen Sinn, für Höhlen, Bergbau, Kriminalistik, Sexualität oder Tod äußern. Unterstützen Sie David deshalb, in die Tiefe vorzudringen, und versuchen Sie nicht, ihn mit Oberflächlichkeiten abzulenken.


BEREITSCHAFT FÜR NEUE ERFAHRUNGEN

So wie der Saturn den inneren erhobenen Zeigefinger oder die "Peitsche" im Leben eines Menschen symbolisiert, so steht der Jupiter für das "Zuckerbrot". Er vertritt das Bestreben eines Kindes, körperlich und geistig zu wachsen, sich voll Vertrauen und Optimismus ins Leben einzugeben und durch ständig neue Erfahrungen zu einem reifen Menschen heranzuwachsen. Wie also bildlich gesprochen die "Peitsche", das heißt Pflichtgefühl, Disziplin und Zielstrebigkeit, ein Kind in seiner Entwicklung vorwärts treibt, so lockt das "Zuckerbrot" das Kind in neue Erfahrungen.

"Zuckerbrot" sind diejenigen Bereiche, in denen einem Kind einfach alles gelingt, es von den Eltern und der Umwelt ein positives Echo erhält und ihm so der Erfolg fast von allein zufällt.

Im folgenden werden diese Bereiche beschrieben, in denen Ihrem Kind gemäß der Stellung des Jupiters vieles sehr leicht fällt, es keine Grenzen und Einschränkungen kennt und deshalb auch Gefahr läuft, zu übertreiben, oder in einer Art Glückserwartung darauf vertraut, daß jemand anderer ihm das Gewünschte anbietet.

Eine positive Haltung im Alltag

(Jupiter im 6. Haus) Ein Alltag, der von A bis Z geordnet und festgelegt ist, sagt David wenig zu. Viel lieber möchte er von Augenblick zu Augenblick entscheiden. Ein geregelter Stundenplan, wie ihn die Schule vorgibt, ist ihm ein Dorn im Auge, und er scheint mit seinen Reaktionen zu fragen, wie man auch so kleinlich mit Zeit umgehen kann. Auch bezüglich Ordnung kann seine Einstellung ziemlich großzügig sein.

Andererseits möchte David nicht nur ein großzügiges Alltagsleben, sondern tritt auch selbst all den kleinen Dingen des täglichen Lebens mit offenem Herz und Sinnen entgegen. Wie nur wenige vermag er aus jeder Situation etwas Positives zu machen. Dabei liegt das Schwergewicht mehr auf dem Zuviel als dem Zuwenig.

Essen könnte ein konkretes Beispiel sein. Grundsätzlich sind Schule und Alltag Bereiche, in denen David wegen seines großzügigen Umganges viele positive Erfahrungen machen kann. Sein Selbstvertrauen wird gestärkt, was ihn wiederum voll Optimismus seine Alltagspflichten und Schulaufgaben bewältigen läßt.

David ist voller Einfälle, was er alles tun könnte. In seiner Großzügigkeit nimmt er sich oft zuviel vor. Begegnet er dann der Realität, so kann dies ziemlich ernüchternd sein. Trotzdem versucht er immer wieder, das Äußerste zu erreichen. Sie werden eingreifen und die Rolle des Bremsers übernehmen müssen, wenn David jedes Maß verliert, beispielsweise ganze Nächte hindurch liest oder ohne Vorkenntnisse am Sonntag das Mittagessen allein kochen will. Er kennt in solchen Fällen keine Müdigkeit und spürt weder die Bedürfnisse seines Körpers noch anderweitige Grenzen.

David scheint nichts unmöglich. Mit dieser Grundhaltung packt er mit einem strahlenden Lächeln den Alltag an. Die Welt lächelt zurück, und er erntet viel Freude und Lebenserfahrung.

Die Tendenz, die Wahrheit ein bißchen auszuschmücken

(**** Merkur in Quadrat zu Jupiter) David erzählt vermutlich viel, fragt tausend Dinge und fordert vor allem im Vorschulalter Ihre Bereitschaft als Gesprächspartner sehr. Sofern keine zurückhaltenden Anlagen entgegenwirken, plaudert er munter drauflos und schmückt seine Schilderungen nach Lust und Laune aus. So ist er ziemlich unkritisch und braucht immer wieder einmal den Hinweis, daß man ihn durchschaut und ihm dieses und jenes nicht glaubt. Wird er so mit der Realität konfrontiert, so lernt er, seine lebhafte Vorstellungskraft zu zügeln und Fantasie und Wirklichkeit auseinanderzuhalten.

Er hat nicht nur in seinem verbalen Ausdruck Mühe, Maß zu halten, sondern ist auch in seinem Denken sehr großzügig. So überblickt er zwar viel, stolpert jedoch über die Kleinigkeiten. In der Schule ist er für Grammatikregeln und anderen "Kleinkram" schwerlich zu begeistern. Wenn es jedoch darum geht, sich in einer Fremdsprache auszudrücken, so kennt er kaum Hemmungen und plaudert auch hier munter drauflos.

David ist ein ausgezeichneter Überredenskünstler, dem die guten Argumente gleich dutzendweise einfallen. Wenn er lernt, keine leeren Versprechungen abzugeben, sondern auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, so kann er sich zu einem guten Rhetoriker entwickeln, der andere zu überzeugen und zu begeistern weiß.

Charme allein genügt nicht

(* Venus in Quadrat zu Jupiter) David braucht Ihre Anerkennung. Er setzt seinen ganzen Charme ein, um Ihnen und anderen engen Bezugspersonen zu gefallen. Scheint es ihm sinnvoll zu übertreiben, damit er in einem besseren Licht dasteht, so zögert er kaum. Auch Notlügen sind für ihn Mittel zum Zweck. Als kleiner "Möchte-Gerne" bringt er mit einem gewinnenden Lächeln alle Herzen zum Schmelzen. Im Schulalter und später als Erwachsener wird ihm dasselbe Verhalten nicht mehr ohne weiteres verziehen.

Deshalb ist es wichtig, ihm schon in den ersten Jahren zu zeigen, daß Sie klare Aufrichtigkeit den Schmeicheleien vorziehen. Wenn er lernt, daß Charme seine Grenzen hat, und nicht so sehr vom Verlangen beherrscht wird, allen zu gefallen, kann er sein wahres Gesicht in zwischenmenschlichen Kontakten einbringen. Er kann seine Meinungen und Ansichten mit dem Gegenüber austauschen, was ihm letztlich ein Gefühl der Weite und des Verstanden-Werdens vermittelt.


ABSCHLIESSENDE BEMERKUNGEN

Diese Seiten sollen nicht sagen: "So ist David! Dieses und jenes tut er, und so denkt er!", auch wenn es von der Formulierung manchmal diesen Eindruck erwecken könnte. Diese Seiten enthalten einen Überblick über die Symbolik der Planeten, wie sie zum Zeitpunkt und am Ort der Geburt von David am Himmel standen.

Laut Erfahrung und Statistik gibt es Parallelen zwischen Planetenkonstellationen und Charakterzügen. Man kann sie als Wegweiser durch die unzähligen Aspekte der Persönlichkeit eines Kindes nutzen und mit ihrer Hilfe Motivationen und Verhaltensmuster bewußter erkennen.

Der Sinn dieser Seiten ist es, Ihnen etwas mehr Klarheit zu bringen, so daß Sie David besser verstehen und auf ihrem Weg begleiten können. Wenn Sie die Texte mehrmals in zeitlichen Abständen lesen, kann Ihnen mancher Zusammenhang klar werden, der Ihnen beim ersten Durchlesen entgangen ist, und Sie entdecken immer wieder neue Wesenszüge an Ihrem Sohn.




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