Horoskopbeispiele > Kinderhoroskop (Beispiel: Steffi Graf)

Kinderhoroskope sind gedacht für Eltern, die ihr Kind besser verstehen und fördern wollen. (Kinderhoroskop bestellen)
Psychologisches
Kinderhoroskop

für

Steffi GRAF

geboren am 14.06.1969
in Mannheim

Erstellt am 25.01.1999

Eine
SolaNova-Auswertung
CosmoWorld GmbH - Texte von Anita Cortesi
 

Inhaltsverzeichnis

KINDER-HOROSKOP 3

PERSONENDATEN 3

ERKLÄRUNG ZUR KINDERANALYSE 3

WICHTIGE CHARAKTERZÜGE 5

DIE INNERE WELT DER GEFÜHLE 8

KOMMUNIKATION - DENKEN - LERNEN 10

SCHWIERIGKEITEN UND CHANCEN 11

DER WEG ZUR EIGENVERANTWORTUNG 14

BEREITSCHAFT FÜR NEUE ERFAHRUNGEN 16

ABSCHLIESSENDE BEMERKUNGEN 19
 
 

KINDER-HOROSKOP

Eine SolaNova-Auswertung von Andreas Rebmann, Schwäbisch Hall

PERSONENDATEN

Name: Steffi GRAF Erstellt: 25.01.1999
Geb.-Datum: 14.06.1969 Geb.-Ort: Mannheim
Geb.-Zeit: 04:40:00 Breite: 49 29' 00" N
Geb.-Tag: Samstag Länge: 08 28' 00" E
Zeit-Zone: -01h 00m E (=MET) Häuser: Placidus

ERKLÄRUNG ZUR KINDERANALYSE

Jeder Mensch ist eine Welt für sich. So wie sein Gesicht, so sind auch sein Denken und Fühlen, seine Vorstellungen, Wünsche und Träume einmalig. Jeder Mensch erlebt die Umwelt auf seine ganz spezielle Art. Sein Leben ist der Ausdruck seines Wesens. Auch Kinder sind unverwechselbare Persönlichkeiten, die ihren eigenen Weg suchen. Als Eltern können wir sie dabei unterstützen, aber wir können ihnen weder besonders steinige Wegstrecken ersparen, noch ihnen zeigen, welche Richtung sie einschlagen sollen. Was wir können, ist, sie mit all unserer Liebe begleiten, sie so annehmen, wie sie sind, und sie nicht nach unseren Vorstellungen formen wollen.

Die folgende Analyse ist ein bescheidener Versuch, die vielfältige innere Welt eines Kindes zu beschreiben, und richtet sich hauptsächlich an Eltern. Die verwendeten "Werkzeuge" sind Astrologie, Psychologie und moderne Computertechnik.

Dabei geht die Astrologie nicht davon aus, daß ein Kind bei seiner Geburt von den Sternen "geprägt" wird. Es scheint vielmehr ein Phänomen zu geben - C.G.Jung nannte es Synchronizität - wonach gleichzeitig an verschiedenen Orten Situationen mit demselben Symbolgehalt ablaufen. Das würde heißen: ein Kind mit einem bestimmten Charakter kommt zu einem ihm gemäßen Zeitpunkt mit einer zu ihm passenden Planetenkonstellation zur Welt.

Ein astrologisches Geburtsbild besteht aus Symbolen. In der folgenden Analyse wird versucht, diese Symbole in Sprache und konkrete Beispiele zu übersetzen. Um möglichst klar zu sein, sind die Beispiele manchmal eher deterministisch formuliert, und Sie müssen vielleicht dieses und jenes relativieren.

Die Aussagemöglichkeiten der Astrologie können an einem Beispiel erklärt werden. Ein Kind entwickelt im Laufe der Jahre verschiedene Persönlichkeitsteile wie Wille, Gefühle und Verstand.

Diese Teilpersönlichkeiten kann man sich als Schauspieler vorstellen, die miteinander das Bühnenstück "Leben" dieses Menschen spielen. Die Astrologie beschreibt die Schauspieler, ihre Qualitäten und Schwächen und ihre Beziehungen zueinander. Ueber das Stück, das der Regisseur daraus macht, kann die Astrologie nicht viel aussagen. Es entspricht dem freien Willen des Menschen.

Ein Kind lernt nun im Laufe seiner Entwicklung, selbst Regie zu führen über seine Schauspieler, das heißt sich seiner Qualitäten bewußt zu werden und diese aktiv einzusetzen. Als Eltern können Sie Ihrem Kind auf diesem Weg der Selbstfindung helfen, indem Sie ihm Möglichkeiten bieten, seine Schauspieler auf die Bühne zu bringen, auch wenn dies vielleicht Eigenschaften sind, die Sie persönlich nicht so hoch einschätzen. Wenn Ihr Kind auch diejenigen Seiten seines Wesens entfalten darf, die außerhalb Ihrer Zielvorstellungen liegen, kann es zu einem eigenständigen Menschen heranwachsen.

Die folgenden Seiten zeigen einerseits Themen auf, die Ihnen sehr vertraut sind, und andere, die Ihnen fremd vorkommen dürften. Daraus können Sie Unterschiede zwischen sich und Ihrem Kind klarer erkennen und vielleicht auch besser akzeptieren.

Sie werden beim Lesen vermutlich Widersprüche entdecken. Ein Beispiel: ein Abschnitt beschreibt das Bedürfnis nach einem ruhigen Zuhause, und in einem anderen Abschnitt steht, daß Ihr Kind Anregung und Abwechslung in der Familie sucht. Ein solcher Widerspruch ist sehr wohl möglich und bedeutet, daß das Kind die nicht ganz einfache Aufgabe hat, die beiden Gegensätze in sein Leben zu integrieren.

Es gibt grundsätzlich drei Entwicklungsschritte, wie ein Kind den Umgang mit einem Persönlichkeitsteil oder "Schauspieler" lernen kann. Hier eine kurze Erläuterung mit dem Beispiel "Wille":

- Passive Form: Das Kind sieht Willensstärke in anderen Menschen und erlebt Eltern und enge Bezugspersonen als willensstark.

- Aktive und nicht integrierte Form: Das Kind ist eigenwillig und versucht, seinen Willen um jeden Preis durchzusetzen.

- Aktive und integrierte Form: Das Kind setzt seinen Willen auf eine natürliche und gesunde Art ein.

Diese drei Beispiele können sich beliebig vermischen und auch im Laufe des Lebens verlagern. Das Geburtsbild weist darauf hin, welche Bereiche ein Kind wählen wird und welche Schwierigkeiten dabei auftauchen können. Die Umwelt und besonders das Elternhaus bestimmen weitgehend deren Ausmaß.

Nun noch kurz etwas zu den "Gefahren" einer Kinderanalyse: Diese Seiten sollen nicht Ihrem Kind eine Form überstülpen und aussagen, wie Ihr Kind zu sein hat. Ihr Kind ist viel mehr, als diese Analyse zu beschreiben vermag! Auch geht es nicht um die Frage, wer die "Schuld" für Probleme im Leben eines Kindes hat. Bis zu einem gewissen Maß braucht jedes Kind Schwierigkeiten, um daran wachsen zu können. So gesehen sind Probleme immer auch Entwicklungschancen.
 

WICHTIGE CHARAKTERZÜGE

In diesem Kapitel werden die wichtigsten Charakterzüge von Ihrer Tochter aufgezeigt. Astrologisch geht es um Aszendent, Tierkreiszeichen und Elementebetonung.

Neugierig und an allem interessiert

(AC in Zwillinge) Der Aszendent beschreibt die Eigenschaften, mit denen ein Kind sich spontan zeigt. Dabei macht das Kind immer wieder die Erfahrung, daß sein Bezug zur Umwelt gut funktioniert, wenn es sich mit diesen Qualitäten zeigt. So legt es sich mit der Zeit eine bestens durchtrainierte Verhaltensweise zu, mit der es sich sicher und vertraut fühlt. Gleichzeitig wird es auch selber die Umwelt durch diese "Maske" oder "Brille" betrachten, das heißt, es filtert sozusagen die Qualitäten des Aszendenten aus der Vielfalt der Umwelteindrücke heraus und sieht diese verstärkt.

Mit Aszendent im Zwilling geht Steffi mit wachem Interesse auf die Welt zu. Schon als Baby schätzt sie es, wenn etwas läuft. Kaum kann sie gehen und sprechen, wird ihre Kontaktfreudigkeit offensichtlich. Leicht und schnell findet sie den "Draht" zu Menschen jeden Alters. Wenn nicht andere zurückhaltende Anlagen entgegenwirken, so sprudelt es bei Steffi nur so drauflos. Voll Begeisterung erzählt sie Ihnen all ihre Erlebnisse, muß Ihnen beispielsweise die tägliche Geschichte aus dem Kindergarten mitteilen oder den Ablauf eines Spieles im Sandhaufen. So wird Sprache früh schon zu einem wichtigen Ausdrucksmittel für sie.

Steffi dürfte ausgesprochen neugierig sein. Alles will sie wissen und sehen. Sie ist zufrieden, wenn Sie ihr auf ihre Fragen eine Antwort geben, und fragt kaum lange in die Tiefe, sondern ist schon wieder beim nächsten. Wie ein Schmetterling von Blume zu Blume schaukelt und überall ein bißchen nascht, so richtet Steffi ihre Aufmerksamkeit von Objekt zu Objekt und sammelt fast wahllos die Dinge und Eindrücke, die sich ihr bieten. Ihre Interessen sind außergewöhnlich vielfältig, so daß sie sich manchmal in nervöser Ungeduld zersplittert. Sie wertet kaum, sondern geht mit erstaunlicher Toleranz und Objektivität an die Dinge heran. Ihre Offenheit für Neues kann es ihr erschweren, sich für etwas zu entscheiden. So kann sie sich beim Spielen oft nur schwer konzentrieren. Kaum hat sie begonnen, läßt sie sich durch etwas scheinbar noch Spannenderes ablenken.

Eltern und Erzieher kann diese Flexibilität von Steffi sehr gelegen kommen, läßt sich Steffi leicht dazu bewegen, ihr Spiel abzubrechen, um beispielsweise an den Mittagstisch zu kommen oder mit der Mutter einkaufen zu gehen. Mit Hinweisen wie "Schau mal dieses Kätzchen" oder "Jetzt gehen wir zur Großmutter" läßt sie sich willig lenken, denn es locken sie die neuen Eindrücke. Wenn sie älter wird, sind es Spielkameraden, Bücher oder oft wechselnde Hobbys, die sie dauernd "auf Trab" halten, das Leben spannend erscheinen lassen, sie aber auch daran hindern, sich in ihre wirklichen Interessen zu vertiefen.

Ein ausgeprägtes Selbstbewußtsein

(** Sonne in Konjunktion zu AC) Steffi weiß, was sie will. Sie strahlt schon als kleines Mädchen ein gesundes Selbstbewußtsein aus, das sich im Laufe der Jahre und vor allem in der Pubertät zu einer ausgeprägten Seite ihrer Persönlichkeit entwickelt. Ohne zu zögern oder zu fragen geht sie ihren eigenen Weg. Ihr Wesen scheint wie eine kleine Sonne aus sich heraus zu strahlen, denn trotz des ausgeprägten Willens geht Steffi mit Herzlichkeit und Wärme auf die Umwelt zu.

In den ersten Lebensjahren dient ihr vor allem der Vater als Leitbild, und sie versucht, wie sie aufzutreten und den eigenen Willen in die Tat umzusetzen. Für eine gesunde Entwicklung braucht Steffi viel Selbständigkeit. Möglichst früh sollte sie, dem Alter entsprechend ihren eigenen Weg gehen und ihren Willen durchsetzen dürfen. Dies bedeutet nicht die Erlaubnis für alles, sondern Bereiche, in denen sie selber bestimmt, die Eltern zwar da sind, sich jedoch auf eine begleitende und beratende Funktion beschränken und sie auch Fehler machen und daraus lernen lassen. Wie die Möbel im Kinderzimmer gestellt werden oder was angezogen wird, könnten Fragen sein, die Steffi auch im Vorschulalter durchaus selber entscheiden könnte und auch möchte.

Interessiert, aufgeweckt und kontaktfreudig

(Luft-Element stark betont) Schon als kleines Kind liegt Steffi nicht gern allein in der Wiege, sondern will dabei sein. Mit wachem Interesse verfolgt sie alles, was um sie herum läuft. Im Kleinkind- und Schulalter ist sie ruhig und zufrieden, wenn es etwas Neues kennenzulernen gibt. Fasziniert und neugierig schaut sie zu, wenn Sie etwas tun, das sie nicht kennt.

Sie beginnt früh zu sprechen und kann Sie mit ihren unermüdlichen Fragen ganz schön stressen. Steffi will einfach alles wissen. Ihre geistige Flexibilität zeigt sich auch im Spiel. So bevorzugt sie Spielsachen, die immer wieder neu kombiniert werden können, oder erfindet auch selber Spiele. Solche kreative Beschäftigungen regen ihr Denken an. Das Kombinieren und immer wieder neu Überlegen macht ihr Spaß. So kann sie in den ersten paar Lebensjahren spielend lernen, ihren Verstand zu gebrauchen.

Auch im Schulalter ist Steffi grundsätzlich offen für alles Neue. Durch ihren Wissensdurst läßt sie sich leicht zum Lernen motivieren, läßt sich jedoch auch ohne weiteres ablenken. Da sie für ihre innere Gedankenwelt immer wieder neue Anregung sucht, dürfte sie gerne Geschichten hören und sich im Schulalter vielleicht sogar zu einer "Leseratte" entwickeln. Es fällt ihr leicht, die Gedanken und Vorstellungen eines anderen nachzuvollziehen; und so mögen Bücher zu treuen Begleitern ihrer Kindheit werden.

Steffi will selbständig sein. Sie ist kein Schmusekind, das sich gerne halten und kuscheln läßt. Beim Spielen mag sie schnell einmal zu Ihnen kommen, Küßchen und Umarmung, und schon ist sie wieder in ihre Beschäftigung vertieft, wie wenn sie sich nur schnell vergewissern wollte, ob Sie da sind und alles in Ordnung ist. Nicht nur bezüglich Zärtlichkeit, sondern ganz grundsätzlich sagt Steffi, was sie will. Geht etwas nicht nach ihrem Kopf, so wehrt sie sich mit lautem Protest und Argumenten, sagt Ihnen, wie gemein Sie sind und ähnliches. Ob im Streit oder bei bester Laune, Steffi sucht immer wieder Kontakt und Gespräch und läßt sich durch sachliche Erklärungen gut lenken.

Da sie ihre Umwelt sehr mit dem Verstand zu erfassen sucht und dabei ihre Gefühlsseite manchmal zu vergessen scheint, braucht sie immer wieder Hinweise von den Eltern, daß das Leben nicht nur aus Sachlichkeit und abstrakter Logik besteht. Zeigen Sie ihr durch das eigene Vorbild, daß Tränen keine Schande sind und nehmen Sie ihre emotionalen Bedürfnisse ernst, damit sie lernt, zu ihren Gefühlen zu stehen und sie nicht mit Vernunftgründen zu überspielen.

Handlung weckt Begeisterung

(Mars als einziger Planet in Feuer-Zeichen) Sobald Steffi aktiv werden darf, entzündet sich ihre Begeisterung, wie wenn man Stroh in ein Feuer werfen würde. Ob Sport, Wettkampf, Spiel oder ein kleines Abenteuer, sie fühlt sich erst so richtig lebendig, wenn sie etwas unternehmen kann.

Handlung bringt ihr inneres Feuer zum Aufflammen und weckt ihren Willen. Um immer wieder für etwas "Feuer und Flamme" sein zu können, braucht Steffi einen großen Spielraum und Eltern, die ihr nur dort Grenzen setzen, wo es wirklich gefährlich wird. Darf sie ihre wilde und ungestüme Seite ausleben, so werden Tatkraft und Durchsetzungskraft zu tragenden Elementen ihres Charakters.

Ein aufgewecktes und sachliches Mädchen

(Sonne in Zwillinge) Mit zunehmendem Alter entwickelt Steffi als sogenannter "Zwilling" immer mehr die Eigenschaften dieses Zeichens. So dürfte sie sich im Laufe des Schulalters und vor allem während der Pubertät zu einem aufgeweckten und sprachgewandten Mädchen entwickeln. Sie findet schnell Kontakt und ist an fast allem interessiert. Zu den meisten Dingen - und oft auch zu Menschen - hält sie eine gewisse Distanz, die ihr eine objektive Beurteilung ermöglicht. Zu ihren größten Stärken gehört ein sachlicher und klarer Verstand, mit dem sie ohne Vorurteil oder emotionale Verstrickung an jede neue Situation herangeht. Wenn kein objektiver Grund dafür oder dagegen spricht, fallen ihr Entscheidungen schwer. Sie bleibt auch hier lieber in der Rolle der Beobachterin oder Berichterstatterin, als daß sie sich mit etwas identifizieren würde.
 

DIE INNERE WELT DER GEFÜHLE

Ein Kind lebt und reagiert zu einem großen Teil aus dem Gefühl heraus. Wille, Verstand, Tatkraft und vieles mehr entwickeln sich erst mit den Jahren. Die Fähigkeit, durch Weinen Gefühle auszudrücken, ist jedoch von Geburt an da, und schon nach wenigen Wochen lächelt das Baby, um sein Wohlbehagen kundzutun.

Dieses Kapitel über die Gefühlswelt ist also vor allem im Kleinkind- und Vorschulalter von zentraler Bedeutung. Es zeigt aufgrund der Mondstellung im Geburtsbild Ihrer Tochter auf, was sie braucht, um sich wohl zu fühlen und wie sie spontan "aus dem Bauch" auf die Umwelt reagiert. Vor allem als Kleinkind zeigt sie die Mondeigenschaften stark. Im Laufe des Schulalters werden diese langsam von den in den anderen Kapiteln beschriebenen Qualitäten überlagert, wobei sie im spontanen und gefühlsmäßigen Bereich immer einen Teil ihrer Persönlichkeit ausmachen werden.

Ein aufgewecktes und wissensdurstiges Kind

(Mond in Zwillinge) Steffi geht voll Neugier auf die Welt zu. Sie fühlt sich dann wohl und geborgen, wenn Sie ihren Wissensdurst stillen, ihr auf ihre vielen Fragen antworten und ihr immer wieder neue Anregung bieten. Vermutlich liebt sie es sehr, wenn Sie ihr eine Geschichte erzählen oder etwas erklären und sie sich gemütlich in die Kissen kuscheln und Ihnen zuhören kann. Geborgenheit ist für sie eng mit einem Spiel der Gedanken verbunden, mit Gespräch und Wissensvermittlung. Sie dürfte sich in der Schule sowie in jedem intellektuell gefärbten Kreis wohl fühlen. Bücher sind vermutlich treue Begleiter ihrer Kindheit.

Steffi schließt schnell Kontakte, doch mag sie es nicht besonders, wenn ihr daraus eine Verpflichtung erwächst. Wie jedes Menschenkind braucht sie Geborgenheit und Nähe, doch neigt sie dazu, in eine objektive, intellektuelle Neutralität auszuweichen, wenn die Gefühle zu sehr angesprochen werden. Sie bedarf Ihrer vorurteilslosen Liebe und Zuneigung, damit ihre eher sachliche Natur den Zugang zum emotionalen Bereich nicht verbaut. Wenn sie in einer warmen Familienatmosphäre die nötige geistige Anregung erhält, kann sie ihre Fähigkeit entwickeln, Gefühle genauso wie reale Dinge aus einer gewissen Distanz zu betrachten und unvoreingenommen handeln.

Ihre Interessen sind vielseitig. Wie ein Schmetterling, der von Blume zu Blume gaukelt und jeweils nur kurze Zeit am selben Ort verweilt, so mag sie sich kurz mit diesem und dann bereits mit dem nächsten beschäftigen. Ist sie einmal wirklich mit Lust und Liebe dabei, so sollten Sie die Gelegenheit nutzen und sie zu etwas mehr Ausdauer anhalten. Ihr Wissensdurst ist zwar ernst zu nehmen, doch ist es ebenso wichtig, sie zu mehr Ausdauer zu ermuntern, so daß sie sich mit einem Gebiet ausführlicher beschäftigt und dafür ein paar zerstreuende Impulse fallen läßt. Die Erfahrung, nichts zu verpassen, wenn sie sich auf weniger beschränkt und dies dafür gründlicher tut, hilft ihr, das leicht flatterhafte Temperament in ruhigere Bahnen zu lenken.

Da sie selbst dazu neigt, Informationen und Wissen einen großen Wert beizumessen, sollte diese Tendenz nicht von Ihnen noch unterstützt werden, indem Sie ihre Kenntnisse rühmen und sie in die Rolle des "kleinen Professors" drängen. Ihr altkluges und wissendes Verhalten und ihre schnelle Auffassungsgabe mögen auf Erwachsene eine erfrischende Wirkung ausüben. Doch braucht sie von Ihnen als Eltern mindestens so sehr eine emotionale Zuwendung. Sie braucht immer wieder die Erfahrung, daß man nicht nur über die Gefühle sprechen, sondern diese auch direkt ausdrücken kann. Ermuntern Sie Ihre Tochter, Freude, Ärger oder Trauer nicht nur verbal zu formulieren, sondern direkt in Lachen und Tränen auszudrücken.

Möglicherweise fällt Steffi Entscheidungen nicht leicht. Sie sieht beide Seiten aus sicherer Distanz und tut sich schwer, die eine zu wählen, sich damit zu identifizieren und sie in die Tat umzusetzen. Lassen Sie sie deshalb in vielen kleinen lust- und unlustbetonten Dingen entscheiden, beispielsweise was und wieviel sie essen will. So muß sie sich immer wieder ganz eingeben und lernt, ihre Neigung, sich möglichst neutral zu verhalten, nur dann einzusetzen, wenn es um eine objektive Beurteilung geht, und nicht, wenn ihre persönlichen Bedürfnisse angesprochen sind.

Die Schwierigkeit, Gefühle zu integrieren

(Mond ist nicht aspektiert) Manchmal scheint es, als ob Steffi zwei Wesen in sich trüge. Das eine Mal ist sie ganz Kind und lacht und weint spontan. Kaum daß man es sich versieht, wechselt sie die Rolle und verhält sich wie ein vernünftiger kleiner Erwachsener. Sie hat Mühe, ihre Gefühle in ihr übriges Persönlichkeitsgefüge zu integrieren, und so schwankt sie zwischen beiden Rollen hin und her. Damit sie jedoch lernen kann, auch in der Schule und in der späteren beruflichen Arbeit nicht nur zu denken, sondern auch ihr Gefühl einfließen zu lassen, braucht sie Ihre Ermunterung. Sprechen Sie ihre Gefühle an, wenn sie allzu sachlich reagiert, und bringen Sie auch Ihr inneres Erleben zum Ausdruck.
 

KOMMUNIKATION - DENKEN - LERNEN

Merkur symbolisiert den Bereich der Persönlichkeit eines Kindes, der mit Denken, Sprechen und Lernen in Zusammenhang steht. Die Stellung des Merkur in einem Geburtsbild gibt Aufschluß über die Denkweise des Betreffenden, über bevorzugte Interessen und Lernmethoden, sowie über sprachliche und rhetorische Fähigkeiten.

Die Freude am Sprechen und Lernen

(Merkur in Zwillinge) Steffi ist ein aufgewecktes kleines Mädchen. Vermutlich beginnt sie früh schon zu sprechen. Kaum kann sie sich halbwegs ausdrücken, so läuft das kleine Mundwerk den lieben langen Tag.

Sie will alles wissen und alles erzählen. So braucht Steffi in ihren Eltern aufmerksame Zuhörer, die nie müde werden, ihr auf tausend Fragen liebevoll und geduldig zu antworten.

Sprache ist für Steffi ein wichtiges Ausdrucksmittel. Wenn sie nach Lust und Laune schwatzen und somit üben kann, so steht ihr bei Beginn des Schulalters ein ausgezeichnetes Werkzeug zur Verfügung, logische Überlegungen anzustellen und ihre Gedanken geschickt zu formulieren.

Steffi ist ein neugieriges Kind. Überall, wo es etwas zu sehen gibt, ist sie dabei und sammelt neues Wissen. Sofern keine anderen Anlagen sie in eine gegenteilige Richtung beeinflussen, dürfte sie auch der Schule mit Neugier und Offenheit entgegentreten und mit Freude Lesen und Schreiben lernen.

Neugier ist eine der stärksten Lernmotivationen von Steffi. Es bereitet ihr Spaß, Wissen und Informationen fast wahllos zu sammeln und bei Gelegenheit weiterzugeben. Von Kinder-Fachbüchern, beispielsweise über das Leben von Tieren, könnte sie sehr angetan sein. Ihre Interessen sind außergewöhnlich vielseitig, und sie mag Mühe haben, sich auf das eine oder andere zu konzentrieren.

Der Gedanke, etwas zu verpassen, erschwert es ihr, mit Geduld und Ausdauer an einer Beschäftigung zu bleiben, seien dies nun Schulaufgaben oder ein selbst gesetztes Ziel.

Eine schnelle Auffassungsgabe

(* Merkur in Trigon zu Uranus) Steffi ist ein aufgewecktes und vielseitig interessiertes Kind. Wenn irgendwo etwas läuft, wenn es etwas zu sehen und zu hören gibt, so ist sie dabei. Für ihre Entwicklung braucht sie viel geistige Anregung. Ihre Interessen sind vielseitig und vermutlich auch eher kurzlebig.

So dürfte ihr das Lernen grundsätzlich Spaß machen. Ihre schnelle Auffassungsgabe hilft ihr über viele Anfangsschwierigkeiten in der Schule und auch im späteren Leben hinweg. Sie verfügt über eine Fähigkeit, blitzschnell zu kombinieren und sich fast intuitiv einen Überblick zu verschaffen. Wenn Steffi Gelegenheit hat, ihre ausgefallenen Ideen zu äußern und ihr "Erfindertalent" auszuleben, kann sie die Gabe des schnellen und kombinatorischen Denkens in einen Bezug zur Realität bringen.
 

SCHWIERIGKEITEN UND CHANCEN

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Die Stärken sind uns als Geschenke mit in die Wiege gelegt worden, und wir nehmen sie als selbstverständlich hin und genießen sie. Die Schwächen sind gerade durch ihr Stören Anreiz zu Veränderungen. Wir stolpern so oft darüber, daß wir - vielleicht - unsere ganze Energie einsetzen, um die Schwäche in eine Stärke zu wandeln, die dann oft wirkungsvoller eingesetzt werden kann als ein angeborenes Talent, weil sie viel mehr "von Herzen kommt". Oder mit einem Zitat von Richard Bach, dem Autor der Möwe Jonathan: "Wir suchen Probleme, weil wir ihre Geschenke brauchen!"

So wie im Laufe der Kindheit die Fähigkeiten immer mehr zutage treten, so kristallisieren sich auch schwierigere Charaktereigenschaften heraus. Je nachdem, wie die Umwelt und insbesondere die Eltern darauf reagieren, lernt das Kind, seine Schwierigkeiten zu akzeptieren und daran zu wachsen oder aber sie zu verdrängen.

Im folgenden werden einige Charakterzüge Ihrer Tochter beschrieben, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einfach zu bewältigen sind, die aber gerade deshalb ein enormes Potential enthalten, das zur Entfaltung drängt.

Von innerer Unruhe getrieben

(* Uranus in Opposition zu Mondknoten) Steffi mag oft sehr lebhaft und auch unruhig sein. Vermutlich verweilt sie sich nur kurze Zeit mit demselben Spielzeug und hat auch in der Schule einige Mühe, sich einzuordnen, still zu sitzen und sich zu konzentrieren. Immer in Bewegung, Neues ausprobieren oder durch auffälliges Verhalten die Aufmerksamkeit auf sich lenken liegt ihrem Wesen näher. So ist sie kaum ein "einfaches" Kind, und es dürfte ziemlich anstrengend sein, sie vor Gefahren zu bewahren. Vielleicht braucht sie außergewöhnlich wenig Schlaf, hat Einschlafschwierigkeiten oder neigt ganz allgemein zu einem nervösen Verhalten. Auch ein Streben nach einer Sonderstellung oder -behandlung ist denkbar. All dem liegt ein enormes Bedürfnis nach Anregung und Freiraum sowie die ständige Befürchtung, etwas zu verpassen, zugrunde.

Wenn Sie also auf die eine oder andere Art versuchen, sie zu beruhigen, so erreichen Sie damit langfristig kaum etwas. Steffi braucht viel Spielraum. Wenn sie selber experimentieren darf, so fühlt sie sich in ihrem Element, egal ob dies nun Basteln, Kochversuche, eine außergewöhnliche Kleidung, eine neue "Erfindung" oder noch weitaus verrücktere Ideen sind. Steffi hat viele außergewöhnliche Einfälle. Indem sie diese auch umsetzen darf, legt sich ihre innere Unruhe. Durch ständiges Improvisieren und die Entdeckung neuer Zusammenhänge stillt sie ihren Durst nach Anregung und lernt immer besser, die Grenzen der Realität anzuerkennen, indem sie beispielsweise die Eigenschaften von Bastelmaterialien geschickt einsetzt oder im Umgang mit den Mitmenschen rücksichtsvoller wird.

Sie mag es nicht, mit anderen verglichen zu werden, denn sie will ein einmaliges Individuum sein und legt Wert auf die Betonung ihrer Eigenart. Gesetze und Normen sind ihr ein Dorn im Auge und aus ihrer Sicht nur dazu da, um gebrochen zu werden. Sie können ihr auch diese Erfahrung kaum ersparen. Doch unterstützen Sie Steffi sehr, wenn Sie sie nicht in Watte verpacken, sondern bei vielen kleinen Dingen die Grenze immer wieder überschreiten und sich die Finger verbrennen lassen. Auch wenn dies hart klingt, so lernt sie doch nur durch eigene Erfahrung, den Sinn von Regeln und Verboten anzuerkennen. So kann sie zu einem unabhängigen und experimentierfreudigen jungen Erwachsenen heranwachsen, der als kleines Kind fast alles ausprobieren durfte, und nicht mit einem Nachholbedürfnis, sondern mit viel Erfahrung ins Erwachsenenalter eintritt.
 

Macht ist etwas Faszinierendes

(**** Sonne in Quadrat zu Pluto) Steffi geht davon aus, daß es immer Stärkere und Schwächere gibt. Als kleines Mädchen erlebt sie Erwachsene und besonders den Vater als machtvoll und sich selber als schwach. Sie beobachtet sehr genau das Verhalten dieser "Starken". Je nachdem, ob sie mehrheitlich die Erfahrung macht, daß der starke Vater sie beschützt und unterstützt oder ob sie als schwaches Kind von den Erwachsenen manipuliert und eingeschüchtert wird, entwickelt sie eine positive Grundhaltung zu Macht oder verbindet in ihrer Vorstellung Macht untrennbar mit Mißbrauch.

Im ersten Fall sind die Voraussetzungen dafür gegeben, daß Steffi den Wunsch verspürt, so stark und mächtig wie ihr Vater zu werden. Da sie auch die Anlagen dazu hat, kann sie sich früh schon zu einer starken und leistungsfähigen Persönlichkeit entwickeln, die mit Ausdauer, Ehrgeiz und Hartnäckigkeit auf ein Ziel zustrebt.

Es ist wichtig, daß Sie als Vater Ihrer Tochter die Stirn bieten und Grenzen setzen, ohne jedoch ihren Willen zu brechen. Viele faire Machtkämpfe sind das beste, was Sie Steffi bieten können, damit sie lernt, ihre Kraft und Energie zu messen und zu lenken. So kann sie im späteren Leben auch in einer höheren beruflichen Stellung die Fäden in der Hand halten, ohne weniger starke Menschen zu manipulieren oder befürchten zu müssen, daß die Macht ihr wieder entgleitet.

Die Polarität von Stärke und Schwäche

(* Pluto in Opposition zu Mondknoten) Steffi neigt dazu, die Welt in Stärkere und Schwächere einzuteilen, und sie erlebt auch sich selber sehr stark im einen oder anderen Pol. Da Vater und Mutter ihr naturgemäß überlegen sind, braucht es sehr wenig, bis sie sich selber in einer schwachen Opferrolle sieht. Unbewußt sucht sie den Gegensatz zwischen machtvoll und machtlos immer wieder; und so tut sie vermutlich einiges, um Eltern und andere Bezugspersonen so zu provozieren, daß sie ihr dieses Erleben bieten. In irgend einer Form trifft Steffi genau auf einen "wunden Punkt" bei Ihnen, so daß Sie entweder sehr wütend werden oder auf der emotionalen Ebene Steffi durch Liebesentzug oder anderen manipulativen Reaktionen das Erlebnis vermitteln, völlig machtlos und ausgeliefert zu sein.

Wenn Steffi immer wieder solche Szenen erlebt, ohne daß es zu Extremsituationen wie beispielsweise körperlicher Gewalt oder sexuellen Übergriffen kommt, so lernt sie mit der Zeit, daß Macht nicht unbedingt mit Mißbrauch gekoppelt sein muß. Sie kann durch Ihr Vorbild immer wieder erleben, daß stärker oder schwächer zu sein nicht negative Folgen haben muß. Dadurch wird es ihr möglich, immer mehr zur eigenen Macht zu stehen und diese in positive Bahnen zu lenken. Je mehr gute Erfahrungen sie in der Kindheit im Zusammenhang mit Macht sammeln kann, desto mehr findet sie Zugang zu ihrer eigenen inneren Stärke und kann zu einer außerordentlich starken Persönlichkeit heranwachsen.

Energie, die gebändigt, aber nicht verdrängt werden will

(Mars rückläufig) Aggression ist ein zentrales Thema für Steffi. Es dürfte immer wieder Situationen geben, in denen sie geradezu ausrastet und von einem Wutanfall überrannt wird. Oft sind es kleine, unscheinbare Dinge, auf die sie wie auf einen Knopfdruck reagiert. Bildlich gesprochen könnte man sagen, daß sie über einen Kanal zu einer kollektiven Ansammlung verdrängter Aggressionen verfügt. Eine kleine Szene, ein Wort oder ein Geruch können den Kanal öffnen, und Steffi drückt einen Zorn und eine Zerstörungswut aus, die in keinem Verhältnis zu den realen Ursachen stehen.

Steffi fühlt sich ihrer brodelnden und plötzlich losbrechenden Energie gegenüber sehr unsicher. Je nach Veranlagung und ihren ersten Erlebnissen damit bekommt sie Angst davor und entscheidet sich unbewußt schon in den ersten Lebensmonaten oder -jahren, diese zerstörerischen Tendenzen zutiefst in ihrem Innern zu begraben. So mag sie äußerlich ein braves Kind sein, das kein Wässerchen trübt. Doch wird mit der abgeblockten Wut auch ihre Lebensenergie gehemmt, und sie erweckt den Eindruck eines kraftlosen oder starren Kindes. Der Mut, sich zu wehren, fehlt ebenso wie die Lust, etwas anzupacken und eine Leistung zu vollbringen.

Sie findet am ehesten zu ihrer Lebenskraft, wenn sie sich durchsetzt, sich wehrt und auch einmal trotzt und tobt. Ihr Vorbild und Ihre Ermunterung sind Steffi dabei eine hilfreiche Unterstützung und der gesunde Umgang mit Aggression in der Familie eine notwendige Voraussetzung.

Wenn Steffi heftig reagiert, sollte sie nicht gebremst werden. Es gilt vielmehr, ihre zerstörerische Wut in schadlose Bahnen zu lenken, sie auf Kissen losdreschen oder Zeitungen zerreißen lassen, ihr jedoch auch klare Grenzen zu setzen, wenn sie sich anschickt, Dinge zu zerstören oder Sie anzugreifen. Indem Steffi dieser unbändigen Energie Ausdruck verleiht und sie nicht unterdrücken muß, lernt sie, ihre Grenzen selbst zu erkennen, und verliert die Angst. Die Energie, die auf diese Art ins Fließen kommt, zeigt immer mehr auch positive Seiten: Steffi verfügt über eine außergewöhnliche Tatkraft und Leistungsfähigkeit.

Kissenschlachten und andere Raufspiele sowie Kampfsportarten helfen ihr ebenfalls, ihre Energie in geeignete Kanäle fließen zu lassen.

Es ist verständlich, daß Ihnen diese Seite von Steffi nicht eitel Freude und Vergnügen bereitet. Doch sollte Ihnen der Umgang damit sehr viel Mühe bereiten, so könnte Ihnen eine therapeutische Auseinandersetzung mit Ihrer eigenen Durchsetzung oder deren Hemmung Erleichterung bringen.

Vom stolzen Einzelgänger zum Gruppenmitglied

(Mondknoten im 11. Haus) Vor allem in den ersten sieben Lebensjahren mag sich Steffi wie eine verkannte Prinzessin oder ein Edelfräulein fühlen. Obwohl kein äußerer Grund vorliegt, scheint sie zu erwarten, daß man ihr huldigt, ihr die Türen öffnet und sie gewissermaßen mit Majestät anspricht. Diese Einstellung könnte man bildlich mit einer Erinnerung an eine Zeit vor der Geburt vergleichen, die sie ähnlich einem paar ausgetragener Schuhe in ihr Leben mitgebracht hat. Sie muß sich erst langsam damit abfinden, daß die Schuhe nicht mehr passen. So stößt sie mit dem stolzen Verhalten an vielen Orten an und erlebt immer wieder, daß ihre "Starallüren" wenig gefragt sind.

In ihrem Geburtsbild ist eine lebenslange Aufgabe symbolisch dargestellt, die von ihr fordert, sich im Kollektiv einzuordnen. Diese Aufforderung nach Eingliederung in ein soziales Gefüge beginnt in der Spielgruppe und zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Schul- und Ausbildungszeit, ja durch ihr ganzes Leben. Wenn Sie Steffi bereits in der Kindheit zu Gemeinschaft mit anderen Kindern motivieren können, so ist dies der erste Schritt auf einem langen Eingliederungsprozeß in die menschliche Gesellschaft, die ihr letztlich viel Befriedigung bringt.
 

DER WEG ZUR EIGENVERANTWORTUNG

Um wachsen zu können, braucht ein Baby den Schutz und die Sicherheit der Mutter. Sein Rücken ist weich und biegsam, und es muß gestützt und gehalten werden. Doch schon bald hebt es den Kopf, sitzt, steht und läuft selber. Nach wenigen Jahren sind sein Rücken und seine Beine kräftig geworden, und es braucht die körperliche Unterstützung seiner Eltern nicht mehr.

Die psychische Entwicklung eines Kindes verläuft grundsätzlich ähnlich, wenn auch wesentlich langsamer. Ein Kleinkind beginnt sich von der Mutter zu lösen. Es beginnt, eigenen Willen zu entwickeln und einen eigenen Weg zu gehen. Im Laufe der Kindheit übernimmt es immer mehr die Verantwortung für sein Leben. Es setzt Strukturen und Ziele und baut vermehrt auf seine eigenen Fähigkeiten. So braucht es immer weniger den Halt der Eltern und steht schließlich als erwachsener Mensch auch im übertragenen Sinne auf eigenen Beinen.

Damit diese Entwicklung ungestört ihren Lauf nehmen kann, braucht ein Kind das Vorbild seiner Eltern, die ihm immer wieder vorleben, wie man sein Leben strukturiert und Verantwortung trägt, und die ihm auch die nötigen Übungsmöglichkeiten bieten.

Im Geburtsbild ist es der Saturn, der diesen Prozeß im körperlichen sowie im seelischen Bereich symbolisiert. Die Stellung des Saturn sagt aus, welche Lebensbereiche ein Kind für diesen Entwicklungsprozeß bevorzugt.

Die Suche nach Sicherheit in der Gruppe

(Saturn im 11. Haus) Steffi möchte ganz sich selber sein und als eigenständiges Wesen ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen. Sie ist eine kleine Individualistin, die sich sehr darum bemüht, einen Weg zu finden, sich mit ihrer Eigenart in ein Kollektiv einzuordnen.

Unbewußt stellt sie hohe Anforderungen an ihr soziales Verhalten und hält sich deshalb in Gruppen oft ängstlich im Hintergrund. Sie braucht als kleines Kind die Unterstützung der Eltern, um sich auf dem Spielplatz, in Spielgruppen und Kindergarten wohlzufühlen. Vielleicht benötigt sie in den ersten Tagen Ihre Begleitung. Zu wissen, daß Sie ihr bei Bedarf geradezu wörtlich Rückendeckung geben, stärkt das Selbstvertrauen. Auch konkrete Aufgaben vermitteln ihr Sicherheit, so beispielsweise Stühle anordnen, Boden wischen oder den andern Kindern etwas verteilen.

Die Beschäftigung in der Gruppe ist für sie eine Art sicherer Anker, an dem sie sich festhalten kann; sie weiß genau, was sie zu tun hat. Schwierig wird die Situation, wenn kein bestimmtes Verhalten vorgegeben ist. So sind konkrete Anweisungen eine nicht zu unterschätzende Hilfe für Steffi, um in einer Gruppe ihren Platz zu finden und sich wohl zu fühlen.

Andererseits neigt sie zur Einstellung, immer etwas für die anderen tun zu müssen, um akzeptiert zu sein. Wenn Sie dies beobachten, so zeigen Sie ihr durch das eigene Beispiel, daß man auch einmal einfach Gruppenmitglied sein kann, ohne etwas besonderes beizutragen. Auch für Freunde und Kollegen fühlt Steffi Verantwortung. So erklärt sie einem kranken Kameraden gerne die Schulaufgaben oder organisiert etwas für einen gemeinsamen Nachmittag mit Freunden.

Steffi braucht die stetige Auseinandersetzung mit einem Freundeskreis oder der Schulklasse, um sich selber zu finden. Sie fühlt sich den andern verpflichtet und möchte gleichzeitig sich selbst treu bleiben. Jede Gruppenerfahrung bringt sie auf diesem Weg ein Stück weiter, so daß die Gruppensituation für sie der Ort wird, an dem sie sich ausgesprochen stark und sicher fühlt. Beispielsweise in einer Jugendorganisation könnte ihre große Einsatzbereitschaft ihr viele positive Erlebnisse ermöglichen.

Wenn sie aufgrund ihres Pflichtbewußtseins mit speziellen Aufgaben betreut wird, so fühlt sie sich in ihrer Eigenart geschätzt und gewinnt daran großes Selbstvertrauen.
 

Ich muß lieb sein, damit man mich gern hat

(***** Venus in Konjunktion zu Saturn) Steffi hat ein starkes Bedürfnis nach Liebe und Zärtlichkeit und gleichzeitig den Eindruck, etwas dafür tun zu müssen. Sie lebt im Glauben, nur liebenswert zu sein, wenn sie besonders artig, geschickt oder hübsch ist. So verliert sie relativ früh die kindliche Anhänglichkeit und zieht sich schnell in eine abwartende Distanz zurück. Wenn Sie Steffi immer wieder spontan umarmen und ihr Wärme und Zuneigung zeigen, so gibt ihr dies die Sicherheit, so geliebt zu werden, wie sie ist, und sie kann sich selber auch akzeptieren und gern haben.

Bemerkungen wie: "Du bist nur lieb, wenn du aufgegessen hast!" oder andere Forderungen, die sie erfüllen soll, um "lieb" zu sein, verstärken ihren Glauben, daß Liebe grundsätzlich an Bedingungen geknüpft ist. Sie kommt dann immer mehr zum Schluß, daß man sie nur mag, wenn sie sich anpaßt, und bemüht sich, es Ihnen recht zu machen. Damit sich nicht die Grundhaltung, nichts im Leben geschenkt zu bekommen, verfestigt und ins Erwachsenenalter mitgenommen wird, braucht Steffi sehr viele Streicheleinheiten.

Vielleicht legt sie sich eine Sammlung an oder versucht sich im kreativen Ausdruck. Besitz oder schöpferische Werke geben ihr das Gefühl, wertvoll zu sein. Natürlich sind sie kein Ersatz für Liebe, aber sie können ihr helfen, den eigenen Wert anzuerkennen und so zu innerer Sicherheit und Harmonie zu finden.
 

BEREITSCHAFT FÜR NEUE ERFAHRUNGEN

So wie der Saturn den inneren erhobenen Zeigefinger oder die "Peitsche" im Leben eines Menschen symbolisiert, so steht der Jupiter für das "Zuckerbrot". Er vertritt das Bestreben eines Kindes, körperlich und geistig zu wachsen, sich voll Vertrauen und Optimismus ins Leben einzugeben und durch ständig neue Erfahrungen zu einem reifen Menschen heranzuwachsen. Wie also bildlich gesprochen die "Peitsche", das heißt Pflichtgefühl, Disziplin und Zielstrebigkeit, ein Kind in seiner Entwicklung vorwärts treibt, so lockt das "Zuckerbrot" das Kind in neue Erfahrungen.

"Zuckerbrot" sind diejenigen Bereiche, in denen einem Kind einfach alles gelingt, es von den Eltern und der Umwelt ein positives Echo erhält und ihm so der Erfolg fast von allein zufällt.

Im folgenden werden diese Bereiche beschrieben, in denen Ihrem Kind gemäß der Stellung des Jupiters vieles sehr leicht fällt, es keine Grenzen und Einschränkungen kennt und deshalb auch Gefahr läuft, zu übertreiben, oder in einer Art Glückserwartung darauf vertraut, daß jemand anderer ihm das Gewünschte anbietet.

Anerkennung durch Spiel, Spaß und Kreativität

(Jupiter im 5. Haus) Steffi ist so richtig in ihrem Element, wenn sie spielen und Spaß haben kann. Sie fühlt sich in dieser Seite ihrer Persönlichkeit von den Eltern voll und ganz akzeptiert und unterstützt. So hört sie sehr gut jede Ermunterung und jedes Lob, das Sie ihr aussprechen, wenn sie kreativ tätig ist und sich zeigt.

Als Kleinkind ist es ein erstes Wort, ein herzliches Lachen oder eine Sandburg, die ihr Anerkennung bringen und sie anspornen, weiterzumachen. Im Schulalter sind es eigentliche "Auftritte", die ihr die Türe zu neuen Erfahrungen öffnen. So mag sie für ihre kreativen Einfälle Applaus ernten oder sich in einer Jugendorganisation profilieren. Immer geht es darum, im konkreten oder übertragenen Sinn auf die Bühne zu treten und etwas vorzutragen.

In ihrem Selbstausdruck fühlt sich Steffi von Eltern und Umwelt unterstützt und entwickelt so ein gesundes Selbstbewußtsein. Da sie sich selber kaum Grenzen setzt, wird es früher oder später Ihre Aufgabe als Eltern sein, die Rolle des "Bremsers" zu übernehmen. Steffi neigt dazu, Spiel und Risiko zu übertreiben. Sie muß über Jahre lernen, ein tragbares Maß zu finden, beispielsweise die Grenzen ihres Körpers im Sport zu akzeptieren, Risiken abzuschätzen und ihre verspielte Seite an geeigneten Orten auszuleben.

Der Wunsch nach Größe

(*** Sonne in Quadrat zu Jupiter) Steffi bewundert ihren Vater. Er scheint ihr der Größte, voller Großzügigkeit, Toleranz und Offenheit, aber auf eine gewisse Weise auch unbeteiligt. So erlebt sie ihn zwar als unterstützend und fördernd, fühlt sich selbst jedoch schnell nicht ernst genommen.

Steffi braucht viel Anerkennung. Schenken Sie ihr diese jedoch nicht einfach aus einer großzügigen Geste heraus, sondern spenden Sie Lob ganz gezielt für kleine Dinge, die Steffi besonders gut gemacht hat und für die sie das Lob auch wirklich annehmen kann.

Steffi strebt nach Applaus, ohne sich selber wirklich einzubringen. Übertrieben formuliert neigt sie dazu, die Rolle zu spielen, die ihr am meisten Beachtung einbringt, ohne zu fragen, ob diese auch wirklich ihrem Wesen entspricht. Wenn Sie ihre Tochter immer wieder darauf hinweisen, Schein nicht mit Sein zu verwechseln und sich selber ernst zu nehmen, helfen Sie ihr, die Spannung zwischen dem Wunsch nach Größe und dem eigenen Wesen abzubauen.
 

Ein starker Glaube

(**** Jupiter in Sextil zu Neptun) Steffi ist offen für religiöse und mystische Themen. Das Übersinnliche gehört für sie genauso zum Leben wie das Konkrete und Sichtbare. So braucht sie einerseits die Sicherheit, daß Sie ihrer inneren Welt mit Verständnis begegnen, andererseits die Ermunterung, im realen Alltagsleben Fuß zu fassen. Sie neigt dazu, sich das Leben so auszumalen, wie sie es gerne möchte. Stimmt die Realität nicht mit ihrer Vorstellung überein, so verschließt sie gerne die Augen.

Die Vorstellung grenzenloser Möglichkeiten

(*** Jupiter in Konjunktion zu Uranus) Steffi möchte alle Grenzen sprengen und am liebsten buchstäblich davonfliegen. So faszinieren sie vielleicht Geschichten, in denen die Helden jede Begrenzung hinter sich lassen können, oder auch Vögel, Fliegerei oder Weltraumforschung. Denkbar ist auch, daß sie sich von ungebundenen, idealistischen und originellen Menschen angezogen fühlt. Sie möchte ganz einfach den gegebenen Rahmen wie ein einengendes Kleidungsstück abstreifen. Um diesem Bedürfnis zumindest teilweise gerecht zu werden, braucht sie viel Freiraum und Möglichkeiten, ihre kreativen Einfälle umzusetzen.

Der Wunsch, den Sinn des Lebens zu erfahren

(*** Jupiter in Konjunktion zu Pluto) Schon im Schulalter oder früher dürfte Steffi mit der Sinnfrage konfrontiert werden. Vielleicht wächst sie in einer anderen religiösen Gemeinschaft auf als ihre Kameraden, Sie als Eltern haben eine unterschiedliche Auffassung, gehören verschiedenen Konfessionen an oder Ihre Weltanschauung und Lebenshaltung weicht von der Umwelt ab.

Auch wenn es keine offensichtlichen weltanschaulichen Spannungen in ihrem näheren Umfeld gibt, so fällt Steffi doch die leiseste Ungereimtheit auf. Sie können Ihrer Tochter kaum Ihren Rückhalt in einer religiösen oder weltanschaulichen Lebensphilosophie vermitteln, denn sie ist nicht bereit, diesen anzunehmen. Vielmehr erlebt sie die Fragen und Spannungen in diesem Bereich wie durch ein Vergrößerungsglas und beginnt auch früh, alles selbst zu hinterfragen und sich eine eigene "Wahrheit" aufzubauen.

Dieser kritischen Haltung liegt der Wunsch zugrunde, das Leben bis aufs letzte auszukosten. Vor allem im Verlaufe der Pubertät kennt sie manchmal kaum mehr Grenzen. Wie eine Kerze, die an zwei Enden brennt, packt sie das Leben mit einem fast übermenschlichen Schwung an.

Ein unstillbares Bedürfnis nach Erweiterung.

(** Jupiter in Opposition zu Mondknoten) Steffi braucht viel Raum. Manchmal scheint sie in ihrem Verlangen nach mehr Weite oder auch mehr Spielsachen, mehr Essen oder mehr Geschichten fast unersättlich. Wie wenn sie ein Nachholbedürfnis in ihr Leben mitbringen würde, versucht sie sich in der einen oder anderen Form breit zu machen. Sie muß lernen, wo sie dies kann, ohne anderen "ins Gehege zu treten", und wo sie die Grenzen der anderen anzuerkennen hat. Wenn sie beispielsweise den ganzen Sandhaufen für sich beansprucht und die anderen Kinder wegzudrängen sucht, so ist dies eine klare Grenzüberschreitung, die ihr nicht zusteht. Wenn sie jedoch einen Sandstrand von zwanzig Metern zur Verfügung hat, spricht nichts gegen eine gigantische Sandburg. So geht es nicht darum, sie in einen gesellschaftlich anerkannten Rahmen zu pressen, sondern ihr Möglichkeiten zu zeigen, wo sie sich nach Belieben ausdehnen kann.

Im Schulalter oder schon früher zeigt sich immer mehr ein Bedürfnis, sich mit Moral- und Glaubensfragen auseinanderzusetzen. Steffi neigt dazu, einen Glaubenssatz oder eine Anschauung zu übernehmen und daran wie an einer absoluten Wahrheit festzuhalten. So mag sie oft als kleine "Besserwisserin" auftreten. Sie fordert ihre Mitmenschen so lange mit einseitigen Ansichten heraus, bis sie in Frage gestellt wird und so ein Meinungsbildungsprozeß zustande kommt, der ihr zu mehr Toleranz und Offenheit verhilft.

Steffi bewundert vermutlich Musiker, Schauspieler oder Sportler oder schwärmt für einen Lehrer oder eine andere Person, die für sie Vorbild, Idol oder gar ein Guru ist. Diese Auseinandersetzung mit den Vorstellungen und Lebensanschauungen anderer dient letztlich der Suche nach den eigenen Idealen.
 

ABSCHLIESSENDE BEMERKUNGEN

Diese Seiten sollen nicht sagen: "So ist Steffi! Dieses und jenes tut sie, und so denkt sie!", auch wenn es von der Formulierung manchmal diesen Eindruck erwecken könnte. Diese Seiten enthalten einen Überblick über die Symbolik der Planeten, wie sie zum Zeitpunkt und am Ort der Geburt von Steffi am Himmel standen.

Laut Erfahrung und Statistik gibt es Parallelen zwischen Planetenkonstellationen und Charakterzügen. Man kann sie als Wegweiser durch die unzähligen Aspekte der Persönlichkeit eines Kindes nutzen und mit ihrer Hilfe Motivationen und Verhaltensmuster bewußter erkennen.

Der Sinn dieser Seiten ist es, Ihnen etwas mehr Klarheit zu bringen, so daß Sie Steffi besser verstehen und auf ihrem Weg begleiten können. Wenn Sie die Texte mehrmals in zeitlichen Abständen lesen, kann Ihnen mancher Zusammenhang klar werden, der Ihnen beim ersten Durchlesen entgangen ist, und Sie entdecken immer wieder neue Wesenszüge an Ihrer Tochter.


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