Eine der naheliegendsten und
natürlichsten Methoden der Bewußtseinserweiterung ist die Arbeit
mit den eigenen Träumen. Aus der Traumforschung ist bekannt, daß
wir durchschnittlich 8 Träume pro Nacht erleben, manchmal mehr, manchmal
weniger. Wollen Sie nun mit Ihren Träumen arbeiten, so ist neben der
Traumdeutung die luzide oder meditative Umformung des Traumes der wichtigste
Schritt. Das heißt die Umformung der Traumbilder und die Änderung
der eigenen Gefühle bezüglich des Trauminhaltes.
Man führe sich vor Augen, daß jedes
größere Ereignis (zB auch Unfälle) in Träumen angekündigt
wird, und also potentiell jeder durch die Veränderung solcher Träume
die Möglichkeit hat Einfluß auf diese Ereignisse zu nehmen.
Wer sich nur selten an seine Träume erinnert
sollte einen Notizblock und Schreiber neben das Bett legen und sich ganz
fest vornehmen, sich von nun an jeden Traum sofort zu notieren, eventuell
auch mitten in der Nacht. Dabei ist es ganz egal, ob es ein kurzer, oder
langer Traum, oder man sich nun noch an einen Teil des Traumes erinnert
- hauptsache er wird sogleich aufgeschrieben. So bekommt das Unterbewußtsein
die Botschaft, daß Träume von nun an wichtig sind, und wird darum
mithelfen, sich öfters an Träume zu erinnern.
Schritt 1 ist also den
Traum aufschreiben auf ein Blatt Papier.
(nur Personen, die bereits jahrelang Traumarbeit gemacht haben, können
diesen Schritt überspringen, da sie meist ihre Träume sofort bearbeiten,
bzw diese auch Stunden später noch in allen Details parat haben - Übung
macht den Meister)
Schritt 2 den Traum deuten:
sich überlegen, was der Traum bedeuted und welche deiner Lebensthemen
er symbolisiert.
Betrifft der Traum ein Lebensthema / Lebensbereich, den Du verändern
möchtest, dann muß der Traum bearbeitet werden (=Schritt3) überlege
Dir also, wie Du den Traum umformen könntest, damit er sich für
dich angenehm anfühlt.
Ist der Traum unproblematisch kannst du Schritt 3 überspringen.
Schritt 3 den Traum
bearbeiten: entspanne Dich, werde ganz ruhig, lasse dich in einen
tranceartigen Zustand fallen; kurz gesagt, versuche dem Zustand in dem Du
während dem Schlaf träumst so nahe als möglich zu kommen.
Forme nun deinen Traum um. Stelle Dir in Gedanken die Handlung des Traumes
so vor wie Du es Dir unter Schritt 2 vorgenomen hast. Die Handlung soll
jetzt ganz positiv sein, so daß wenn Du an den Traum denkst nur noch
gute Gefühle da sind.
Führe diesen Schritt an so vielen Tagen aus, bis Du das Gefühl
hast Jetzt ist es ok, bis wirklich nur noch positive Gefühle
sich melden, wenn du an den Traum denkst. Das kann bei schwierigen Träumen
schon mal 21 Tage dauern. Erst dann geh zu Schritt 4 weiter.
Schritt 4 den Traum
loslassen, indem Du das Papier auf welchem Du den Traum notiert
hattest verbrennst. Die Verbrennung symbolisiert die endgültige Transformation
des Traumes. Anstatt Verbrennung gibt es auch noch andere Möglichkeiten,
zB in kleine Papierschnitzel zerreisen, und der Natur oder einem Fluß
übergeben.
Falsch wäre, das Papier mit dem aufgeschriebenen Traum aufzubewahren.
(auch Traumtagebücher dürfen nicht aufbewahrt werden nachdem die
notierten Traume bearbeitet wurden). Ein ganz wesentlicher Aspekt jeglicher
magischer, oder hexerischer Arbeit ist das Loslassen.
Du wirst staunen, wie schnell sich dein Leben ändern kann, wenn Du
deine Träume bearbeitest, denn die Materie folgt dem Geist - und es
ist spannender als ein James Bond 007 Film !! viel spaß
und fun dabei
Fragen dazu können im Träume Forum
gestellt werden.